de / en

Photo: Hang Su

The Body Memory (UA)
MAM. manufaktur für aktuelle musik
Hang Su
29.09.19

Music theatre
ca. 60 min

THE BODY MEMORY is the second collaboration of MAM. manufaktur für aktuelle musik with Chinese-German composer and visual artist Hang Su. It brings back to life the Berlin of the Eighties, crossfading it with rituals that lead to historic China. The piece is centered on Jürgen Baldiga, photographer of West Berlin's queer subculture, and author Ronald M. Schernikau, the last person ever to emigrate from the West to the other side of the iron curtain. Both died of the effects of their HIV infection. Unpublished material from their archives provides the basis for this time travel which unites elements from text, performance and concert to form a theatre rich in pictures and allusions. Linked to the composer’s own memories of these years are his feelings of being an artist lost between two cultures. This is where the legend of Hu Tianbao enters Berlin – having been executed because he loved men, Chinese underworld officials transfered him into the body of a rabbit, elevating him to be the patron saint of homosexuals.

Eine Produktion von MAM.manufaktur für aktuelle Musik. Gefördert aus Mitteln der inm – Initiative für Neue Musik e.V. Unterstützt vom Schwulen Museum Berlin, Aron Neubert, Thomas Keck und Alan Schernikau

Cast
Konzept, Komposition, Regie, Bühne: Hang Su
Choreografie: Yotam Peled
Text: Daniel Schmidt, Hang Su

Mit: Paul Hübner, Trompete | Richard Haynes, Klarinette | Sabrina Ma, Percussion | Ludwig Obst, Stimme | Hang Su, Qin


BAM! Berliner Festival für aktuelles Musiktheater 2019

Berlin besitzt die wohl größte und pulsierendste freie Musiktheaterszene Europas. Nirgendwo gibt es eine größere Anzahl von Akteurinnen und Akteuren, Gruppen und Ensembles, die sich einem alternativen Musiktheater verschrieben haben.

Seit letztem Jahr besitzt Berlin auch ein Festival dieser Szene – BAM!

Vom 26. bis 29. September 2019 präsentiert BAM! dreizehn Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters und vier Late Night Performances in über dreißig Aufführungen, die sich in unterschiedlichsten Ansätzen zu einem Panorama kontrastierender Ausblicke auf ein Musiktheater unserer Tage verbinden. Seinen Anker wirft BAM! in diesem Jahr in der Volksbühne aus. Acker Stadt Palast, Ballhaus Ost und die St. Elisabeth Kirche ergänzen als Satelliten den Festivalraum. In der Festival-Lounge im Grünen Salon der Volksbühne können sich Festivalgäste, Künstlerinnen und Künstler bis in den späten Abend begegnen.

Berlin – und über Berlin hinaus: In vielen Ländern Europas existieren Szenen freien Musiktheaters, die kaum untereinander vernetzt sind und sich in ihrer Formsprache stark unterscheiden. BAM! sucht künftig den Austausch zu je einem weiteren geographischen Zentrum. In diesem Jahr gesellen sich unter dem Label »Berlin Meets Rotterdam« in Partnerschaft mit den Operadagen Rotterdam und mit Unterstützung von dutch performing arts drei wichtige Ensembles der holländischen Musiktheaterszene zu den Berliner Akteur*innen, ergänzt durch ein begleitendes Symposium zu Hintergründen von Arbeitsweisen, Fördersystemen und Ästhetiken der beiden Zentren Berlin und Holland.

Das komplette Programm und ausführliche Informationen zu BAM! finden sich unter www.bam-berlin.org.

Mit: Beins/Vorfeld, Björnsson/Marx, Club Gewalt, Derossi & Celestino, Hauen und Stechen, Hube de Graaff, Johannes Kreidler, MAM.manufaktur für aktuelle musik, NOVOFLOT, DieOrdnungDerDinge, Opera Lab Berlin & Ensemble Garage, Project Wildeman, Sirje Viise, u.a.

Spielorte:
Volksbühne Berlin | Linienstraße 227 | 10178 Berlin
Ballhaus Ost | Pappelallee 15 | 10437 Berlin
Acker Stadt Palast | Ackerstraße 169/170 | 10115 Berlin
St. Elisabeth Kirche | Invalidenstr. 4a | 10115 Berlin

BAM! Berliner Festival für aktuelles Musiktheater ist eine Veranstaltung des ZMB – Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e.V. in Kooperation mit Volksbühne, Acker Stadt Palast, Ballhaus Ost, Kultur Büro Elisabeth und Operadagen Rotterdam. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Spartenoffene Förderung), den Performing Arts Fund NL und die Rudolf Augstein Stiftung. In Zusammenarbeit mit dem Monat der zeitgenössischen Musik Berlin.
Medienpartner sind Theater der Zeit, VAN Webmagazin für klassische Musik, taz. die tageszeitung und RBB Kulturradio.

29.09.19, 16:30
> tickets

29.09.19, 19:00
> tickets

This website uses cookies. You can read more about cookies in our disclaimer. > Morex