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Photo: Falko Siewert

Die Oper #1 – Am Kreis
(Für den Anfang)
NOVOFLOT
29.09.19

Music theatre

Opera owes its birth to the idea of reviving the ideals of classical antiquity. According to Novoflot, the thoughts and goals of its inventors quickly fell victim to the desire of bourgeois representation, and opera was transformed into something it never wanted to be. DIE OPER #1 (the first part of a trilogy to be finished three years from now) leads back to Monteverdi's »Orfeo« as the beginning of this story. When Monteverdi was rediscovered in the 20th century, it was revealed that fifteen of his operas had disappeared. Novoflot are staging the imaginary rediscovery of these lost stage works and are rewriting the beginning of opera history by creatively reassessing the facts. Monteverdi's three well-known works serve as a fragmentary puzzle in which the missing elements are gradually inserted.

Eine Produktion von NOVOFLOT, Deutsches Nationaltheater & Staatskapelle Weimar und Kunstfest Weimar. In Koproduktion mit CPH Opera Festival und Østerbro Theater Kopenhagen. Gefördert durch die Senatsverwaltung Kultur und Europa Berlin und die Kulturstiftung des Bundes im FONDS DOPPELPASS – Fonds für Kooperationen im Theater. Berliner Fassung im Rahmen vom BAM! – Berliner Festival für aktuelles Musiktheater

Cast
Regie: Sven Holm
Musikalische Leitung: Vicente Larrañaga
Film: Mirko Borscht
Bühne: Elisa Limberg
Mitarbeit Bühne: Anne Storandt
Kostüm: Nina von Mechow
Dramaturgie: Malte Ubenauf

Mit: Yuka Yanagihara, Sopran | Raphael Clamer, Schauspiel | Ichi Go, Tanz | Rafal Dziemidok, Tanz | Nils Wogram, Posaune | Hayden Chisholm, Saxophon | Chris Dahlgren, Gambe, Kontrabass, Gitarre | Eric Schaefer, Percussion | Antonis Anissegos, Klavier, Cembalo, Wurlizer | Mädchenchor der Singakademie zu Berlin


BAM! Berliner Festival für aktuelles Musiktheater 2019

Berlin besitzt die wohl größte und pulsierendste freie Musiktheaterszene Europas. Nirgendwo gibt es eine größere Anzahl von Akteurinnen und Akteuren, Gruppen und Ensembles, die sich einem alternativen Musiktheater verschrieben haben.

Seit letztem Jahr besitzt Berlin auch ein Festival dieser Szene – BAM!

Vom 26. bis 29. September 2019 präsentiert BAM! dreizehn Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters und vier Late Night Performances in über dreißig Aufführungen, die sich in unterschiedlichsten Ansätzen zu einem Panorama kontrastierender Ausblicke auf ein Musiktheater unserer Tage verbinden. Seinen Anker wirft BAM! in diesem Jahr in der Volksbühne aus. Acker Stadt Palast, Ballhaus Ost und die St. Elisabeth Kirche ergänzen als Satelliten den Festivalraum. In der Festival-Lounge im Grünen Salon der Volksbühne können sich Festivalgäste, Künstlerinnen und Künstler bis in den späten Abend begegnen.

Berlin – und über Berlin hinaus: In vielen Ländern Europas existieren Szenen freien Musiktheaters, die kaum untereinander vernetzt sind und sich in ihrer Formsprache stark unterscheiden. BAM! sucht künftig den Austausch zu je einem weiteren geographischen Zentrum. In diesem Jahr gesellen sich unter dem Label »Berlin Meets Rotterdam« in Partnerschaft mit den Operadagen Rotterdam und mit Unterstützung von dutch performing arts drei wichtige Ensembles der holländischen Musiktheaterszene zu den Berliner Akteur*innen, ergänzt durch ein begleitendes Symposium zu Hintergründen von Arbeitsweisen, Fördersystemen und Ästhetiken der beiden Zentren Berlin und Holland.

Das komplette Programm und ausführliche Informationen zu BAM! finden sich unter www.bam-berlin.org.

Mit: Beins/Vorfeld, Björnsson/Marx, Club Gewalt, Derossi & Celestino, Hauen und Stechen, Hube de Graaff, Johannes Kreidler, MAM.manufaktur für aktuelle musik, NOVOFLOT, DieOrdnungDerDinge, Opera Lab Berlin & Ensemble Garage, Project Wildeman, Sirje Viise, u.a.

Spielorte:
Volksbühne Berlin | Linienstraße 227 | 10178 Berlin
Ballhaus Ost | Pappelallee 15 | 10437 Berlin
Acker Stadt Palast | Ackerstraße 169/170 | 10115 Berlin
St. Elisabeth Kirche | Invalidenstr. 4a | 10115 Berlin

BAM! Berliner Festival für aktuelles Musiktheater ist eine Veranstaltung des ZMB – Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e.V. in Kooperation mit Volksbühne, Acker Stadt Palast, Ballhaus Ost, Kultur Büro Elisabeth und Operadagen Rotterdam. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Spartenoffene Förderung), den Performing Arts Fund NL und die Rudolf Augstein Stiftung. In Zusammenarbeit mit dem Monat der zeitgenössischen Musik Berlin.
Medienpartner sind Theater der Zeit, VAN Webmagazin für klassische Musik, taz. die tageszeitung und RBB Kulturradio.

29.09.19, 15:30
> free admission

29.09.19, 18:30
> tickets

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