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Photo: Bowie Verschuuren

De Pornopera (DE)
BERLIN MEETS ROTTERDAM
Huba De Graaff
Next Thursday
26.09.19

Music theatre
ca. 45 min

»Many operas,« writes Huba de Graaff, »are about lust, about desire - about sex. This one concentrates on the essentials!«

Using the audio tracks of porn films, de Graaff analyzed the various variants of moaning. A male urge for idealiziation that deems everything which reminds of the physical as »dirty«, she reasons, has banned them as vocal qualities from classical singing technique. The classical-romantic symphony, in whose Finali she recognizes the sublimated (and thus »disembodied«) model of male ejaculation, is countered within her PORNOPERA from a feminist point of view by an unhidden reference to the physical as by a formal structure that remains based on the female timing of the sexual act. »Imagine a hot summer evening! All windows are wide open. And from everywhere you hear female orgasm cries. And the whole world is gasping, sighing, moaning, swinging, oscillating. Pornography is often vulgar, lying and ugly. But this piece is a beautiful one. Because singing is a liberation.«

A production by Huba de Graaff 2017, based on an earlier version of 2014. Guest performance supported by Dutch Performing Arts, an initiative of the Performing Arts Fund NL

Cast
Music: Huba de Graaff
Director: Sanne von Rijn
With: Soetkin Demey, Voice | Eva Tebbe, Harp | Ekaterina Levental, Harp


BAM! Berliner Festival für aktuelles Musiktheater 2019

Berlin besitzt die wohl größte und pulsierendste freie Musiktheaterszene Europas. Nirgendwo gibt es eine größere Anzahl von Akteurinnen und Akteuren, Gruppen und Ensembles, die sich einem alternativen Musiktheater verschrieben haben.

Seit letztem Jahr besitzt Berlin auch ein Festival dieser Szene – BAM!

Vom 26. bis 29. September 2019 präsentiert BAM! dreizehn Produktionen zeitgenössischen Musiktheaters und vier Late Night Performances in über dreißig Aufführungen, die sich in unterschiedlichsten Ansätzen zu einem Panorama kontrastierender Ausblicke auf ein Musiktheater unserer Tage verbinden. Seinen Anker wirft BAM! in diesem Jahr in der Volksbühne aus. Acker Stadt Palast, Ballhaus Ost und die St. Elisabeth Kirche ergänzen als Satelliten den Festivalraum. In der Festival-Lounge im Grünen Salon der Volksbühne können sich Festivalgäste, Künstlerinnen und Künstler bis in den späten Abend begegnen.

Berlin – und über Berlin hinaus: In vielen Ländern Europas existieren Szenen freien Musiktheaters, die kaum untereinander vernetzt sind und sich in ihrer Formsprache stark unterscheiden. BAM! sucht künftig den Austausch zu je einem weiteren geographischen Zentrum. In diesem Jahr gesellen sich unter dem Label »Berlin Meets Rotterdam« in Partnerschaft mit den Operadagen Rotterdam und mit Unterstützung von dutch performing arts drei wichtige Ensembles der holländischen Musiktheaterszene zu den Berliner Akteur*innen, ergänzt durch ein begleitendes Symposium zu Hintergründen von Arbeitsweisen, Fördersystemen und Ästhetiken der beiden Zentren Berlin und Holland.

Das komplette Programm und ausführliche Informationen zu BAM! finden sich unter www.bam-berlin.org.

Mit: Beins/Vorfeld, Björnsson/Marx, Club Gewalt, Derossi & Celestino, Hauen und Stechen, Hube de Graaff, Johannes Kreidler, MAM.manufaktur für aktuelle musik, NOVOFLOT, DieOrdnungDerDinge, Opera Lab Berlin & Ensemble Garage, Project Wildeman, Sirje Viise, u.a.

Spielorte:
Volksbühne Berlin | Linienstraße 227 | 10178 Berlin
Ballhaus Ost | Pappelallee 15 | 10437 Berlin
Acker Stadt Palast | Ackerstraße 169/170 | 10115 Berlin
St. Elisabeth Kirche | Invalidenstr. 4a | 10115 Berlin

BAM! Berliner Festival für aktuelles Musiktheater ist eine Veranstaltung des ZMB – Zeitgenössisches Musiktheater Berlin e.V. in Kooperation mit Volksbühne, Acker Stadt Palast, Ballhaus Ost, Kultur Büro Elisabeth und Operadagen Rotterdam. Gefördert durch die Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa (Spartenoffene Förderung), den Performing Arts Fund NL und die Rudolf Augstein Stiftung. In Zusammenarbeit mit dem Monat der zeitgenössischen Musik Berlin.
Medienpartner sind Theater der Zeit, VAN Webmagazin für klassische Musik, taz. die tageszeitung und RBB Kulturradio.

26.09.19, 20:30
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26.09.19, 22:30
> tickets

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