VOLKSBÜHNE
Berlin
Susanne Kennedy
The Virgin Suicides

Drama
German and English with surtitles in both languages

Based on motifs from Jeffrey Eugenides’ The Virgin Suicides

The Virgin Suicides was Jeffrey Eugenides’ debut novel. In the work – popularised through its film adaptation by Sofia Coppola – the author explores the life of an average middle-class family living in suburbia: five sisters and their parents. The family home is an enclosed world with no exit. Every childish wish or juvenile desire shatters when confronted with the parents’ religiousness. Control and rules precede every stirring, every change and blossoming of the pubescent girls. Observed by a gang of boys – the male gaze – the sisters increasingly turn into an all-consuming attraction. The girls seek to escape their confinement but their parents thwart their breakout and only try harder to isolate them from the outside world – until all the life in them is suffocated and they are driven to their deaths.

The audience follows the year of suicides according to the structure of the Tibetan Book of the Dead, accompanied by texts by the famous proponent of psychedelics, Timothy Leary. It is not a question of self-control, but of allowing oneself to be propelled. To shores unknown.

Berlin Premiere am 15.03.2018

A coproduction with the Münchner Kammerspiele.

Cast

With: Hassan Akkouch, Walter Hess, Christian Löber, Damian Rebgetz, Ingmar Thilo

Director: Susanne Kennedy
Stage: Lena Newton
Costumes: Teresa Vergho
Lighting: Stephan Mariani
Video: Rodrik Biersteker
Sound: Richard Janssen
Dramaturgy: Johanna Höhmann

24.06.18, 19:30
> performance omitted

press voices

„Susanne Kennedy beschert mit »Die Selbstmord-Schwestern« ein verstörendes Ritual. (...) Ein Glücksfall für die neue Volksbühne(...)“ - Neues Deutschland

Tom Mustroph, 17.03.18

„Die Bühneninstallation von Lena Newton verweist darauf, dass es in der neuen Volksbühne ästhetisch weg vom Schauspiel und hin zur bildenden Kunst geht. (Es ist) eine Bühne, die staunend macht. Eine Art knallbunter Schrein im Stile eines multimedial-bespielbaren Triptychons, es flackert und blinkt und auf den Bildschirmen laufen Youtube-Videos.“ - Berliner Morgenpost

Stefan Kirschner, 17.03.18

„Susanne Kennedy erzählt keine Geschichte, wärmt keinen Roman noch einmal auf, nein, sie versucht mit ihrer ebenso irritierenden wie betörenden Version der „Selbstmordschwestern“ dem Tod selbst eine Bühne zu bieten. Was sie dem Zuschauer damit bietet, ist die Möglichkeit sich diesem und damit auch seinem eigenen Tod nah zu fühlen und sich mit ihm auseinanderzusetzen. Wer dazu bereit ist, dem kann dieses Theater zur Offenbarung werden.“ - Bayern 2

Sven Ricklefs, 31.03.17

„Zu schauen gibt es wahrlich viel. Die Bilder erzeugen in ihrer Befremdlichkeit und technischen Perfektion einen faszinierenden Sog.“ - Süddeutsche Zeitung

Christine Dössel, 31.03.17

„Wie schon in früheren Regiearbeiten zielt Kennedy auf das ausgebeutete Innere der Zuschauer. Erneut durchschlägt sie mit ihrem streng komponierten Ritual-Theater den selbst gezüchteten Panzer, der uns umgibt (…) Dieses packende Theater-Tutorial topografischer Anatomie kennt am Ende den entscheidenden Hinweis: 'Enjoy every second.' Wo auch immer. Furios.“ - Frankfurter Rundschau

K. Erik Franzen, 01.04.17

„Sensation und Hauptdarsteller des Abends ist das Bühnenbild. Eine quietschbunte Kaufhaus-Puppenstube hat Lena Newton in die Kammerspiele gestellt, eine Mischung aus Spielautomat, buddhistischem Tempelschrein und kitschgrellem Barbieparadies voller Bildschirme und blinkender Lichter“. - Münchner Merkur

Alexander Altmann, 01.04.17

„So kitschig wie ein Heiligenbildchen, so durchgeknallt wie ein LSD-Trip und so wahrhaftig wie ein Kleinmädchentraum. Akzeptieren und genießen lautet die Maßgabe für diesen Abend, in den man sich hineinbegeben sollte wie in ein Karussell: Nicht selbst lenken, sondern sich kutschieren lassen. Wohin auch immer.“ - nachtkritik

Shirin Sojitrawalla, 30.03.17

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Photo: David Baltzer

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