VOLKSBÜHNE
Berlin

Marietta Piekenbrock

Marietta Piekenbrock, Programmdirektorin der Volksbühne Berlin seit Beginn der Spielzeit 17/18, ist Theaterwissenschaftlerin, Autorin und Produzentin. Zuletzt hat sie als Leitende Dramaturgin der Ruhrtriennale und als Programmleiterin Musik, Theater und Tanz für die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 gearbeitet.

Von 1984 bis 1991 studiert sie Theaterwissenschaften, Philosophie und Kunstgeschichte in Aix-en-Provence, München und Paris (bei Julia Kristeva). Seit Mitte der 80er Jahre arbeitet sie als Dramaturgin, Kuratorin und Autorin u.a. für das Bayerische Staatsschauspiel, das Literaturhaus München, das Deutsche Theatermuseum und verschiedene Verlagshäuser. Von 2000 an schreibt sie als freie Journalistin für mehrere Tageszeitungen, ab 2003 als Theaterkritikerin für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 2004 engagiert Jürgen Flimm sie als Dramaturgin der Ruhrtriennale 2005-2008. 2007 wechselt sie in das Leitungsteam der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 und übernimmt die Programmleitung für das Musik-, Theater- und Tanzprogramm. Unter der Intendanz von Heiner Goebbels entwickelt sie als Leitende Dramaturgin von 2012 bis 2014 die Ruhrtriennale / International Festivals of the Arts zu einem der innovativsten Festivals Europas. An der Universität Witten/Herdecke übernimmt sie 2013 einen Lehrauftrag für Kulturreflexion.

Marietta Piekenbrock kuratiert und organisiert genreübergreifende Ausstellungen, Festivals, Programm- und Gesprächsreihen mit und über u.a. Joachim Kaiser: Ich bin der letzte Mohikaner: Joachim Kaiser. Kritiker, Jahrgang 28 (2003); James Nachtwey:

James Nachtwey. Kriegsfotograf Bilder von 1990-2003 (2003); René Pollesch:Ruhrtrilogie (2008-2010); Frie Leysen: Theater der Welt (2010); Hans-Werner Henze:Das Henze-Projekt. Neue Musik für eine Metropole (2010); raumlaborberlin: Odyssee Europa (2010); Jitka Hanzlová: Porträts (2011); Boris Charmatz: enfant, Levée des Conflits, manger (2012-2014); Tarek Atoui: Improvisation & Sound Art (2012); Jérôme Bel: Disabled Theater (2012); Dan Perjovschi: www.2013 (2013); Rimini-Protokoll: Situation Rooms (2013); Harun Farocki: Eine Einstellung zur Arbeit (2014); und Tino Sehgal: (Ohne Titel).(2000) (2014). Die von ihr konzipierte und preisgekrönte Reihe No Education stößt 2012 einen breiten Diskurs über neue Formen kultureller Bildung an. Sie ist Autorin zahlreicher Vorträge und Essays zu Entwicklungen im internationalen Theater und Tanz, zu kulturpolitischen Fragen sowie Künstlermonographien, Interviews, Anthologien und Ausstellungskatalogen (u.a. über Marguerite Duras, Marieluise Fleißer, Therese Giehse, Klaus Michael Grüber, Bernard-Marie Koltès) sowie Mitglied verschiedener Fach- und Preisjurys, darunter der Literaturpreis der Landeshauptstadt München 2005, der Off-Theater-Preis Favoriten, Festival freier Theater NRW 2008/2010, der George-Tabori-Preis 2010 des Fonds Darstellende Künste e.V. Berlin, der Mauricio-Kagel-Musikpreis der Kunststiftung NRW 2011/2013 und des Kuratoriums des Fonds Darstellende Künste e.V., Berlin 2011-2014.

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