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21.05.19

Das Programm im Grünen Salon im Juni

© Frank Sperling

Bevor wir uns in die Theaterferien verabschieden, laden wir Sie im Juni zu folgenden Veranstaltungen in den Grünen Salon ein:

Noam Brusilovsky: Der Tod des Iwan Iljitsch – Sterben in Bern
Hörspiel-Vorpremiere: 02.06.2019, 19:00, 8 / erm. 5 €, Deutsch

Der Tod des Iwan Iljitsch – Sterben in Bern beschreibt den Entstehungsprozess einer Theaterinszenierung in einer Collage von Bühnenaufnahmen, O-Ton, Schauspiel und Vorträgen: Nachdem der sechsundzwanzigjährige Theaterregisseur Amir Kaplan an Krebs erkrankt, thematisiert er in einer Inszenierung in Bern seine eigene Erkrankung anhand der Novelle Der Tod des Iwan Iljitsch (1886) von Tolstoi und stellt sich dabei ähnliche Fragen wie Tolstois Protagonist Iwan Iljitsch: „Wie lässt sich die Geschichte der eigenen Erkrankung von anderen erzählen und wie lässt sich das Unvorstellbare, der Tod, auf einer Bühne darstellen?“ Der Autor und Regisseur Noam Brusilovsky präsentiert sein neues Hörspiel erstmalig im Grünen Salon und spricht im Anschluss mit Sabine Küchler (Redaktionsleiterin Hörspiel, Deutschlandfunk). Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Deutschlandfunk und dem Südwestrundfunk. Mehr Informationen

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2 um 8: Der radioeins und Freitag Salon
Jakob Augstein im Gespräch mit Sophie Passmann

Diskurs: 03.06.2019, 20:00, 10 / erm. 8 €, Deutsch

Der Journalist und Verleger Jakob Augstein lädt jeden Monat einen anderen Gast in den Grünen Salon ein, um zu reden - über das Politische in der Kultur, über die Gesellschaft und ihre Zwänge, über die Mechanismen von Öffentlichkeit und Lüge und über das Verschwinden der Demokratie im Kapitalismus. Mit der Moderatorin und Autorin Sophie Passmann spricht Jakob Augstein über die aktuelle Debattenkultur, linke Utopien, Europa und alte weiße Männer. radioeins überträgt live. Mehr Informationen

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ASSEMBLE:
Ligia Lewis in Conversation with Joshua Chambers-Letson

Diskurs: 04.06.2019, 19:00, 5 / erm. 3 €, Englisch

Die Choreographin und Tänzerin Ligia Lewis vollendete kürzlich eine extensive Bühnenproduktion in drei Teilen: Sorrow Swag (2014), Minor Matter (2016) und Water Will (2018). Ihre Performer*innen springen zwischen individuellen Identitäten und Gruppenzugehörigkeiten hin und her, oder beziehen sich auf äußerliche Kräfte, wie Licht oder Wasser, die ihre Körper regulieren oder durchdringen. Im Gespräch mit dem Performance Studies- und Critical Race-Theoretiker Joshua Chambers-Letson diskutiert Lewis den konzeptuellen Hintergrund ihrer Stücke sowie deren Verwurzelung in drängenden politischen Diskursen. Gemeinsam gehen sie den Fragen von Othering, Embodiment und Solidarität als zentrale Aspekte ihrer Arbeit nach. Mehr Informationen

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African Acid Is The Future: Mdou Moctar
Konzert: 06.06.2019, 22:00, 20 €

Das unkonventionelle Spiel seiner Tuareggitarre macht Mdou Moctar zu einem der innovativsten Interpreten zeitgenössischer Musik aus der Sahara. Er wird besonders für seine poetischen Eigenkompositionen gefeiert und gilt als ein origineller Schöpfer in einem Genre, das von Coverbands definiert wird. Seitdem Sahara-Rock zu einem der größten Musikexporte des Kontinents geworden ist, schreddert Mdou Moctar seine Gitarre mit einer unerbittlichen und frenetischen Energie. Ilana, 2018 in Detroit aufgenommen, ist das aktuelle Album von Moctar und wird neben Klassikern aus seinem Repertoire zu hören sein, wenn er im Rahmen von African Acid Is The Future in der intimen Atmosphäre des Grünen Salons auftritt. Mehr Informationen

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LVX

Seit März 2019 stellen bei LVX, dem Pavillon der Volksbühne, Bildende Künstler*innen und Kollektive aus. Die aktuelle Ausstellung Starship. Die nahe Zukunft des gleichnamigen Berliner Künstler*innenkollektivs ist noch bis 16. Juni zu sehen (Do-So, 16:00-20:00). In der neuen Spielzeit 2019/2020 startet das Programm bei LVX am 13. September mit einer Ausstellung der in New York lebenden Künstlerin Aviva Silverman.

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DER GRÜNE SALON

Als Ort für Bildende Kunst und Diskurs zeigt sich der Grüne Salon fast jeden Abend in einem anderen Kostüm. In seiner intimen Atmosphäre empfängt er Künstler*innen, Denker*innen sowie Berliner Communities und Initiativen die ihre Arbeiten vorstellen. In der Spielzeit 2019/2020 werden etablierte Reihen und Kooperationen weitergeführt, wie Real Talk mit dem Bard College Berlin; Was Ihr Wollt! mit den Neuen Auftraggebern; die Serie Technobodies, kuratiert von Yvonne Zindel; die Performance- und Gesprächsreihe ASSEMBLE; die School of Disobedience in Zusammenarbeit mit der Nemetschek Stiftung sowie der radioeins und Freitag Salon mit Jakob Augstein. Es entstehen neue langfristige Kooperationen, u.a. mit dem Frieze Magazine. Egal ob Bühne, Seminarraum oder Tanzfläche: es geht um Fürsorge und Gastfreundschaft, um Performativität und Körperpolitik, um den Abbau von Ungleichheit und den Aufbau neuer Verwandtschaften. Das Programm kuratieren Elodie Evers und Adela Yawitz.

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Bitte wenden Sie sich für Pressekarten und weitere Informationen an wiebke.jahns@volksbuehne-berlin.de oder telefonisch unter +49 (0)30 24065 622. Text- und Fotomaterial finden Sie im Pressebereich der Website

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