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14.01.19

Literatur in der Volksbühne im Februar 2019

Im Februar lädt die Volksbühne zu folgenden Literaturveranstaltungen in das Große Haus und den Roten Salon ein:

Poets of Migration
Mit: Susie Asado, Imran Ayata, Wolfgang Farkas, Ok-Hee Jeong, Yade Önder und Zoran Terzić
Freitag, 01.02.2019, 21 Uhr
Volksbühne Großes Haus
14 / erm. 9 €

Eine gute Story sagt mehr als tausend Zahlen. Die Poets of Migration (POEM) sind ein Autorenkollektiv und eine literarische Plattform. Die POEMs veranstalten Leseperformances mit wechselnden Autorinnen und Autoren. Bringen Stories über Herkunft (und Zukunft) auf die Bühne. Angereichert mit Bildprojektionen, Live-Musik, Videoclips. Persönlich und politisch. Abgründig und anregend. Herzzerreißend und komisch. Hinter jeder Migration steht eine Utopie. Und Heimat? Ist manchmal nur eine Bühne, ein Mikro – und eine Menge gut gelaunter Leute. Mehr Informationen

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Reformbühne Heim & Welt - mit Text und Ton das Ohr am Zahn der Zeit
Sonntag, 03.02.2019, 20 Uhr: Mit Max Rademann, Spider
Sonntag, 10.02.2019, 20 Uhr: Mit Franziska Hauser, Sedlmeir
Sonntag, 17.02.2019, 20 Uhr: Mit Susanne Riedel, Johanna Zeul
Sonntag, 24.02.2019, 20 Uhr: Mit Sarah Schmidt, Sven van Thom
Sonntag, 03.03.2019, 20 Uhr: Mit Christian Gottschalk, Fil

Seit Januar 1995 tritt die Reformbühne Heim & Welt unter ihrem immerwährenden Motto „Am besten was Neues“ jeden, aber auch wirklich jeden verdammten Sonntag an, um Geschichten und Lieder, Agitation und Propaganda, Jux und Dollerei sowie Höcksken und Stöcksken mit dem Publikum zu teilen. Jeden Sonntag neue Texte, jeden Sonntag neue Gäste, jeden Sonntag Literatur, Satire, Poetry Slam und Musik. Jeden Sonntag zwei Stunden Heim und Welt im Roten Salon.

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Ben Salomo: Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens
Book & Music Release Party
Moderation: Martin Niewendick, Redakteur WeltN24
Mittwoch, 6.02.2019, 20 Uhr
Volksbühne Roter Salon
8 / erm. 5 €

Der in Israel geborene Ben Salomo ist Rapper und bekennender Jude. Salomo verarbeitet seine jüdische Identität offensiv in seinen Texten und distanziert sich von den gewaltverherrlichenden und antisemitischen Aussagen seiner Musikerkollegen u.a. in seiner Konzertreihe „Rap am Mittwoch“. In seinem Buch Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens (Europa Verlag) spricht er über sein Leben als Jude in Deutschland. Aufgewachsen in den Hinterhöfen Schönebergs, wurde er bereits als Jugendlicher wegen seiner kulturellen Wurzeln diskriminiert. Mehr Informationen

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Vergessene Arbeitskämpfe – Ein Punk Abend
Donnerstag, 14.02.2019, 22 Uhr
Volksbühne Roter Salon
8 / erm. 5 €

Der Punk muss zurück an die Volksbühne und Kämpfe von Arbeiterinnen und Arbeitern müssen zurück an ein Arbeitertheater. In den letzten Jahren sind zahlreiche Orte in Berlins Mitte verschwunden, an denen Punkbands auftreten können. Fünf Bühnenarbeiter der Volksbühne, unterstützt von zahlreichen Kolleg*innen des Hauses, stellen sich dieser Entwicklung mit der Etablierung einer neuen Konzertreihe im Roten Salon entgegen: Ab Februar veranstalten sie jeden zweiten Monat ein Punkkonzert mit je zwei Bands und einem DJ und thematisieren dabei immer einen Arbeitskampf – aus Vergangenheit oder Gegenwart. Der erste Konzertabend wird von den Berliner Bands Hyäne und Imbiß sowie DJ Schnürmeister Kåks bestritten. Mehr Informationen

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Das theoretische Duett
Mit: Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer und Henrik van den Grachten
Gast: Ben Hartmann (Band MILLIARDEN)
Montag, 18.02.2019, 20 Uhr
Volksbühne Roter Salon
10 / erm. 7 €

Die Musiksoziologin Prof. Dr. Brigitte Emmersdorfer (Wien) und den Publizisten und Gastgeber diverser Gesprächsformate Hendrik van den Grachten (Amsterdam) eint die langjährige und stete Suche nach der Offenbarwerdung des Fetischcharakters in der Musik, verbunden mit ihren jeweiligen Dechiffrierungsmöglichkeiten und Formen des Erlebbarmachens. Sind Trauma und Spiritualität konventionelle Wegbereiter der Moderne? Mehr Informationen

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Best of Poetry Slam special: FUTURE
Poeten: Volker Strübing, Anna Lucia, Andy Strauß, Yusuf Rieger, tba
Mcs: Julian Heun, Wolf Hogekamp
Mittwoch, 20.02.2019, 20 Uhr
Volksbühne Großes Haus
12 / erm. 9 €

Haben Poetry Slammer*innen Texte für neue soziale Utopien? Wie sehen Poeten die Zeit nach dem großen Raubbau? Wie entkommen wir der digitalen Bequemlichkeitshölle? Und ist der Mensch bald überflüssig oder nicht? – Ein Best of Poetry Slam mit dem Schwerpunkt „Future“ ist vielleicht genau das Richtige und du verlässt die Veranstaltung mit ein paar neuen Inspirationen für deine eigene Zukunft. Aber das steht in den Sternen und auf der Bühne stehen Poet*innen, die die Bühnen des Landes abreißen und die YouTubekanäle zum Überlaufen bringen. Und vor allem die, die man gerne mehr als nur fünf Minuten sieht. Deshalb haben die Poetinnen und Poeten hier auch 10 Minuten Zeit, um die Gunst des Publikums zu erringen. Mehr Informationen
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Romy Straßenburg: Adieu Liberté
Buchpremiere
Donnerstag, 21.02.2019, 20 Uhr
Volksbühne Roter Salon
8 / erm. 5 €

Europa und vor allem Frankreich haben sich in den letzten Jahren durch politische Umwälzungen, drastische Ereignisse und gesellschaftliche Spannungen extrem verändert. Die Journalistin Romy Straßenburg hat diese Zeit unmittelbar miterlebt, aber noch immer nicht genug vom Pariser Leben. Was das Ende der Unbeschwertheit mit ihr und ihren französischen Freunden gemacht hat, erzählt Romy Straßenburg anhand kleiner und großer Katastrophen, sie berichtet von gesellschaftlichen Missständen und persönlichen Eindrücken, von Liebe und Politik, Kultur und Terror. Authentisch, lebendig und voller Selbstironie bringt sie das Lebensgefühl einer ganzen Generation von Franzosen, Deutschen – von Europäern - auf den Punkt. Mehr Informationen

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Reinhard Kuhnert: In fremder Nähe
Buchpremiere
Donnerstag, 28.02.2019, 20 Uhr
Volksbühne Roter Salon
8 / 5 €

Mitte der Achtzigerjahre. Berlin und ganz Deutschland teilt eine Mauer. Elias Effert ist Theatermann: Er lebt in Ost-Berlin als Stückeschreiber, Schauspieler, Liedermacher. Als er mit seinen Texten die Grenze der zu duldenden Kritik mehrfach überschreitet, geben ihm die Kunstwächter in der DDR deutlich zu verstehen, dass seine Arbeiten nicht mehr erwünscht sind. Er kann gehen. Nach einer längeren Wartezeit endlich in West-Berlin, findet er sich in einer Welt wieder, die trotz der Nähe fremd für ihn ist. Hier gelten andere Spielregeln. Als die Mauer fällt, muss Effert feststellen, dass er nun endgültig zwischen den west-östlichen Stühlen sitzt. Dann öffnet sich am Ende unerwartet ein anderer Weg für ihn. Mehr Informationen

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Mehr Informationenfinden Sie unter www.volksbuehne.berlin. Karten sind an der Tageskasse der Volksbühne, am Telefon über +49 (0)30 2406 5777 und online erhältlich. Bitte wenden Sie sich für Pressekarten, mit Interviewwünschen und anderen Fragen gerne an das Pressebüro unter heike.sobisiak@volksbuehne-berlin.de oder telefonisch über +49 (0)30 2406 5610. Text- und Fotomaterial finden Sie im Pressebereich der Website.

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