VOLKSBÜHNE
Berlin

12.01.18

Digitale Erstaufführung des Dokumentarfilms Berlin Babylon (2001) von Hubertus Siegert

Berlin Babylon © S.U.M.O. Film

Berlin nach der Maueröffnung. Sichtbar zeigt die Stadt die Spuren der Leere, die Narben und Verschorfungen, die Krieg und Nachkriegszeit, die die Geschichte des 20. Jahrhunderts hinterlassen haben. In der Situation des Umbruchs scheint alles offen und möglich zu sein. Die Bauleute machen sich an die Arbeit…

Die Volksbühne präsentiert in Zusammenarbeit mit S.U.M.O. Film und dok2.media den Dokumentarfilm Berlin Babylon von Hubertus Siegert als digitale Erstaufführung im großen Saal. Gedreht 1996-2000, beobachtet Berlin Babylon den radikalen Umbau einer Innenstadt mit Originalmusik komponiert und eingespielt von den Einstürzenden Neubauten. Der Film wurde in einem aufwendigen Verfahren restauriert und in 4K digitalisiert:

Berlin Babylon (2001)
von Hubertus Siegert
Wiederaufführung des Originals in 4K
Filmvorführung mit Gästen und anschließendem Gespräch
Mittwoch, 24. Januar 2018 um 20 Uhr
Volksbühne Rosa-Luxemburg-Platz
8€

Im Anschluss diskutiert der Regisseur mit zwei der Filmprotagonisten und herausragenden Akteuren des Berliner Stadtumbaus, dem Architekten Meinhard von Gerkan und dem ehemaligen Senatsbaudirektor Hans Stimmann zum Thema "Zwischen Leere und feindlicher Übernahme - (Un)Möglichkeiten der Stadtplanung im babylonischen Berlin seit 1990".

Meinhard von Gerkan gründete 1965 gemeinsam mit Volkwin Marg die Architektensozietät gmp - Architekten von Gerkan, Marg und Partner. Heute ist gmp das größte deutsche Architekturbüro mit über 400 gebauten Projekten weltweit, darunter die Planung der Stadt Lingang in China. In Berlin plante gmp zahlreiche Büro- und Geschäftshäuser, Wohn- und Hotelbauten sowie öffentliche Bauten wie den Flughafen Tegel, den BER (bis 2012), das Neue Tempodrom, den Umbau des Olympiastadions und den Hauptbahnhof.

Hans Stimmann war 15 Jahre lang bis 2006 in maßgeblichen Positionen in der Berliner Architektur- und Stadtentwicklung für den Senat tätig. Sein Ziel war die Wiedergewinnung der Berliner Stadtgrundrisse als Grundlage für die Neubebauung. Seine Leitbilder waren die "kritische Rekonstruktion“ und die Orientierung an den Erfahrungen der Europäischen Stadt mit strengen städtebaulichen Regeln. Damit löste er eine heftige Architekturdebatte über deren Angemessenheit für die Zukunft des wiedervereinigten Berlin aus.

Die Volksbühne lädt in den nächsten Wochen zu weiteren Abenden über Berlin und seinen Wandel ein. Vom 31. Januar bis zum 11. März wird das Berliner Fotobuch- und Ausstellungsprojekt WAFFENRUHE von Michael Schmidt und Einar Schleef jeden Abend als nächtliche Projektion auf die Fassade der Volksbühne gebracht. Am 5. Februar zeigt die Volksbühne in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer, der Robert-Havemann-Gesellschaft, dem Berliner Kolleg Kalter Krieg und der Bundeszentrale für politische Bildung den Abend Achtundzwanzig Jahre mit und ohne Mauer in Filmen, Musik und Diskussionen mit u.a. Jürgen Böttcher, Durs Grünbein, Toni Krahl, Ulrike Poppe, Gabriele Stötzer und Christoph Singelnstein.

Karten sind an der Tageskasse der Volksbühne, am Telefon über +49 (0)30 2406 5777 und online über www.volksbuehne.berlin erhältlich.

Bitte wenden Sie sich für Pressekarten, Interviewwünsche und anderen Fragen gerne an das Pressebüro unter presse@volksbuehne-berlin.de oder telefonisch über +49 (0)30 24065 610. Fotomaterial zum Download finden Sie hier.

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