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Nacht und Nebel
von Alain Resnais | Dokumentarfilm mit Livemusik und Zeitzeugen-Gespräch
30.01.
Großes Haus

Film, Konzert, Diskurs

Im Rahmen von

Als Mahnmal gegen das Vergessen schuf Alain Resnais 1955/56 mit Nacht und Nebel die erste und eindringlichste Dokumentation über das Geschehen in den Konzentrationslagern: Bleibende Bilder verbinden sich mit der Musik des jüdischen Komponisten Hanns Eisler und Texten, weit mehr als purer Kommentar, verfasst von zwei Holocaust-Überlebenden: im französischen Original von Jean Cayrol, die deutsche Nachdichtung von Paul Celan.

Zu Beginn führt der Dirigent Daniel Grossmann ein Zeitzeugen-Gespräch mit Dr. Eva Umlauf. Als Zweijährige hat sie Auschwitz überlebt. Zeit ihres Lebens beschäftigt sich die Psychotherapeutin mit der Last der Nachgeborenen, von Generation zu Generation weitergegebenen Traumata.

Der 30-minütige Dokumentarfilm Nacht und Nebel kommt sodann mit der Musik, live gespielt vom JEWISH CHAMBER ORCHESTRA MUNICH, und dem Text, gelesen von Theo Trebs, zur Aufführung.

30.01.20, 20:00
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