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Offene Wunde NSU - Offene Wunde BRD
Buchpräsentation und Diskussion mit Michael Buback, Andreas Förster und Thomas Moser
10.01.
Roter Salon

Diskurs

Über die Zusammenhänge der Terrorkomplexe RAF, Oktoberfestbombe, NSU und Amri/Breitscheidplatz diskutieren Michael Buback, Andreas Förster und Thomas Moser. Moderation: Clemens Riha.

Auch nach dem Ende des NSU-Prozesses (wobei die Urteile noch nicht rechtskräftig sind) sind im NSU-Skandal mehr Fragen offen als beantwortet. Vor allem für die Opferfamilien bleibt eine offene Wunde. Zurzeit wird konkret noch gegen neun Beschuldigte ermittelt. Ob es zu einem zweiten Prozess kommt, ist aber ungewiss. So gut wie ungeklärt ist die Verstrickung von V-Leuten in die Mord- und Raubserie. Der NSU-Komplex ist zugleich aber zum Medium geworden, das Parallelen zu den anderen großen Terrorfällen in der Geschichte der Bundesrepublik sichtbar gemacht hat: die Oktoberfestbombe in München, das RAF-Buback-Attentat und aktuell der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin 2016.

Ausgehend von den intensiven Erfahrungen und Erkenntnissen in NSU-Komplex lassen sich Verbindungen zu den anderen Fällen aufzeigen. Überall dieselben hintergründigen Strukturen, dieselben Doppelbödigkeiten und Widersprüche, derselbe Stoff. Die Fälle berühren damit Grundsätzliches der politischen Ordnung der BRD und sind insofern politische Fälle.

10.01.20, 20:00
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