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Frieze Salon
Talk with Artists and Editors
30.10.

Diskurs
In englischer Sprache

Transnations: Art in Flux, 1989/2019

Pablo Larios (frieze) im Gespräch mit der Kunsthistorikerin Susanne von Falkenhausen und der Künstlerin Suse Weber.

Eintritt frei; um Anmeldung unter rsvp@frieze.com wird gebeten.

In diesem Herbst jährt sich der Fall der Berliner Mauer zum 30. Mal. Welche Kunst- und Politikbegriffe bestimmten das Denken auf beiden Seiten der Mauer um 1989? Berlins künstlerische Renaissance der 1990er Jahre ist weithin bekannt, doch bleiben gewisse Fragen zu den Umständen ihrer Entstehung und ihren Auswirkungen bis heute ungeklärt: Welche kulturellen und künstlerischen Folgen hatte das Aufeinandertreffen der beiden Systeme? Auf welche Weise verschmolzen ihre Infrastrukturen? Worin unterschied sich die Stellung der Künstler*in im Osten und Westen?

Anlässlich der Präsentation der November/Dezember-Ausgabe des frieze-Magazins werden Autor*innen und Künstler*innen über die oben genannten Themenbereiche debattieren. Die Ausgabe, die sich mit Fragestellungen rund um Infrastrukturen, Orte und Grenzen befasst, wird konzeptuell gerahmt von zwei Fallbeispielen, in denen Mauern sowohl reale als auch psychologische Grenzen markieren: die Berliner Mauer einerseits und Trumps geplante Grenzmauer zu Mexiko andererseits.

Bilder: David Robbins, Für den Osten (1991) und Gussform und Modell (1991). Courtesy: Der Künstler und Galerie Nagel Draxler, Berlin/Köln. Foto: Andrea Stappert


Vergangene Veranstaltungen

Frieze Salon

Mit: Heike Geissler and Annette Weisser

Eintritt frei, Anmeldung erforderlich unter rsvp@frieze.com.

Die April-Ausgabe der frieze bringt eine Serie kurzer Profile zu Wegbereiterinnen unterschiedlicher Fachgebiete: Autorin Heike Geissler streift mit der Grafikdesignerin Anna Lena von Helldorf durch München; Pablo Larios, leitender Redakteur der frieze, besucht Vivian Suter und Elisabeth Wild in ihrem Studio und ihrem Haus in Guatemala; Rosanna McLaughlin unterhält sich beim Lunch mit Zoé Whitley, die kürzlich zur Direktorin der Londoner Chisenhale Gallery ernannt wurde; und die Autorin Dodie Bellamy schreibt über ihre YouTube-Eindrücke von der Maskenbildnerin Jeffree Star. Aufmacher der Ausgabe ist ein Feature von Lucy Ives über Künstler*innen, die ihre Wohnräume in Gesamtkunstwerke verwandeln. Anlässlich Steve Reinkes Ausstellung Butter, die im März im mumok in Wien eröffnet, bespricht Steven Zultanski die einflussreichen Low-Fi-Filme des Videokünstlers.

Heike Geissler ist Autorin und lebt in Leipzig. Ihr Buch Seasonal Associate, übersetzt von Katy Derbyshire, ist 2018 bei Semiotext(e) auf Englisch und 2014 bei Volte (Spector Books) erschienen. Die kollaborative Ausstellung Die Demokratische Schnecke, initiiert von Heike Geissler, Anna Lena von Helldorff und Anne Marr, läuft vom 26. März bis zum 22. April 2020 in der Villa Stuck, München.

Annette Weisser ist bildende Künstlerin und Autorin und lebt in Berlin. Derzeit lehrt sie an der Kunsthochschule Kassel. Von 2006 bis 2019 lebte sie in Los Angeles und unterrichtete am ArtCenter College of Design, Pasadena. Zentrale Themen in ihrem aktuellen künstlerischen Schaffen sind historische Traumata sowie kollektive versus individuelle Identitätskonstruktionen. Ihr Debütroman Mycelium ist 2019 bei Semiotext(e) erschienen.

The Kids Aren’t Alright – Artist Henrike Naumann and Writer Kito Nedo in Conversation

Doors at 7 pm, event at 8pm
The event is fully booked.

Please join frieze magazine editors, March issue featured artist Henrike Naumann and contributing editor Kito Nedo for a conversation and drinks at Volksbühne’s Grüner Salon to kick off the latest issue of frieze. The event is free of charge but RSVP essential at rsvp@frieze.com.

Nedo and Naumann will discuss her works in the context of East German radicalism, the ideology of design and German reunification.

The March issue of frieze features Kito Nedo’s essay about Naumann’s work. It also includes a visual essay by photographer Jochen Lempert, author Claire-Louise Bennett on the late surrealist Dorothea Tanning, an interview with Petrit Halilaj, a cover feature on Lu Yang, plus a city report from Buenos Aires containing a conversation with Marta Minujín and forthcoming Berlin Biennale co-curator Renata Cervetto.

Henrike Naumann’s new installation Ostalgie is on view until 6 April at KOW, Berlin.

Kito Nedo is an author and contributing editor of frieze. He lives in Berlin.

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