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Ostseedialoge VIII:
Ulf Peter Hallberg (Berlin) & Tor Eystein Øverås (Trondheim)
23.10.
Roter Salon

Literatur
In deutscher Sprache

Moderation: Mareen Bruns

Vom Paris des Nordens nach Berlin
Die Ostsee: Zeit – Veränderung – Konstanz

Magisches Theater frei nach Hermann Hesse: Nur für Verrückte, Zeitzeugen und Spätgeborene!

Der in Berlin lebende schwedische Autor Ulf Peter Hallberg (Der Blick des Flaneurs, European Trash, 1989) und der norwegische Schriftsteller Tor Eystein Øverås (Dorthin. Eine literarische Reise) treten zusammen mit der Moderatorin Mareen Bruns in einen Dialog über Zeit – Veränderung – Konstanz im Leben wie im Schreiben mit ihren jeweiligen Bezügen zur Ostsee. Der eine vertauschte Malmö am Öresund mit Berlin, schrieb einen Roman über Strindberg in Kopenhagen, der andere reiste acht Monate lang um die Ostsee und erlebte das Meer als grenzüberschreitenden literarischen Raum.

In zwei Blöcken lesen sie aus ihren Werken und diskutieren miteinander. Umrahmt wird der Abend von Musik und einer Hintergrundprojektion von Fotos aus dem Kopenhagen zur Zeit Strindbergs sowie von den Reisen der Autoren entlang der Strände der Ostsee.

Ulf Peter Hallberg, geb. in Malmö, lebt seit 1983 in Berlin. Hallbergs Essay-Roman Der Blick des Flaneurs (1993) holte das Bild des Flaneurs in die Gegenwart, es folgten die Prosabücher Night at Social North (1999), Grand Tour (2005) und Legends & Lies (2007). European Trash (2009) erzählt Geschichten um einen Sammler und Kunstliebhaber; der historische Roman Strindberg's Shadow (2011) spielt im Kopenhagen der Jahre 1887–89. Hallberg hat Shakespeare, Molière und Walter Benjamin übersetzt und lehrt Creative Writing an der Sorbonne in Paris. 2018 wurde ihm für seine literarischen Arbeiten von der Schwedischen Akademie der Kellgren Preis verliehen.

Tor Eystein Øverås, geb. 1968 in Finnsnes, Nord-Norwegen. Lebt heute in Trondheim und Berlin. Debüt mit einem Roman ohne Namen (Titelløs) 1995. Lange Jahre war er Redakteur der Literaturzeitschrift Vinduet. "Kritiker des Jahres" in Norwegen 2009 für den Essayband The Life! The Literature. Auszüge aus: Dorthin. Eine literarische Reise (2005) wurden digital veröffentlicht in der virtuellen Ostseebibliothek.

Lena Mareen Bruns, geb. 1989 in Bremen, lebt in Berlin. Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Göteborg und Kiel. Sie schreibt Lyrik und Prosa, veröffentlicht in Zeitschriften und Anthologien und übersetzt Literatur aus dem Schwedischen. Für ihre Gedichte wurde sie mit dem Wiener Werkstattpreis 2017 ausgezeichnet. Sie war Teilnehmerin am 19. Poesiefestival Berlin, der Berliner Übersetzerwerkstatt 2018 im LCB und der Romanwerkstatt der Bayerischen Akademie des Schreibens. Erhielt mehrere Aufenthaltsstipendien, so auch für 2020 im International Writers and Translators’ House Ventspils, Lettland.

Gefördert vom Hauptstadtkulturfonds

Foto Ulf Peter Hallberg: Giampiero Assumma / Foto Tor Eystein Øverås: Julie Pike

23.10.19, 20:00
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