VOLKSBÜHNE
Berlin

Foto: Gianmarco Bresadola

Boris Charmatz
Musée de la danse
enfant
21.–23.06.18
Großes Haus

Tanz, Performance
1h

Aufführung für 9 Tänzer und eine Gruppe von Kindern aus Berlin

Mit enfant sorgte der französische Tänzer und Choreograf 2011 international für Aufsehen. Diese Wiederaufnahme der Originalversion beginnt mit einem unheimlichen Maschinenballett und endet fast ausgelassen. Kinder rennen, zucken, singen, springen und toben. Und katapultieren sich damit aus einem schaurig schönen Experiment, das auch an die Phantome verschleppter Kinder erinnern möchte und an die Kindheit des Vaters des Choreografen auf der Flucht vor den Nazis. enfant (Kind) gehört zu den intensivsten, aufwühlendsten Tanzstücken des 21. Jahrhunderts. Mal lärmend, mal lautlos, zwingt es den Blick schonungslos auf unser Verhältnis zum Wesen des Kindes. Was, fragt Charmatz, ist aus unserem Blick auf Kinder geworden?

Produktion: Volksbühne Berlin, Musée de la danse

Produktion von 2011: Musée de la danse / Centre chorégraphique national de Rennes et de Bretagne, Regie von Boris Charmatz
Das Musée de la danse wird unterstützt durch das französische Ministerium für Kultur und Kommunikation - Regionaldirektion für kulturelle Angelegenheiten, die Stadt Rennes, den Regionalrat der Bretagne und den Departementrat von Ille-et-Vilaine.
Koproduktion von 2011: Festival d’Avignon, Théâtre de la Ville-Paris, Festival d’Automne à Paris, Internationales Sommerfestival Hamburg und Siemens Stiftung im Rahmen des Projekts SCHAUPLÄTZE, Théâtre National de Bretagne (Rennes), La Bâtie-Festival de Genève (Genf), Kunstenfestivaldesarts (Brüssel).

Mit besonderer Unterstützung durch das Ministerium für Kultur und Kommunikation, den Regionalrat der Bretagne, die Stadt Rennes und Rennes Métropole.

Dieses Projekt erhält Unterstützung durch das Institut français / Stadt Rennes für die internationale Tournee.

Mit Dank an Or Avishay, Eleanor Bauer, Julia Cima, Raimund Hoghe, Julien Jeanne, Lénio Kaklea, Pierre Mathiaut, Mani Mungai

Besetzung

Choreografie: Boris Charmatz
Tänzer*innen: Nuno Bizarro, Matthieu Burner, Ashley Chen, Olga Dukhovnaya, Julien Gallée-Ferré, Peggy Grelat, Maud Le Pladec, Thierry Micouin, Solène Wachter
Kinder: Maribelle Bakowski, June Conlin, Mathis Eberhard, Julia Frank, Anna-Maria Ignatushchenko, Larissa Malie Jentsch, Milo Josefsohn, Ruby Mellahn, Max Pohl, Lukas Amaru Runkewitz, Gabriel Schoch, Chloe Stephens, Tom Theiler, Zoe Willens, Elijas Willens
Bühnenmaschinen: Artefact, Frédéric Vannieuwenhuyse, Alexandre Diaz
Kostüme: Laure Fonvieille
Licht: Yves Godin
Ton: Olivier Renouf
Dudelsack: Erwan Keravec

Pressestimmen

„Die Berliner Gören sind eine Wucht! Sie rennen, springen und stampfen mit einer anarchischen Energie über die Bühne und zeichnen ganz zart die Konturen eines Traums nach. Und dann sind sie es, die die Großen lenken, zu zweit oder zu dritt bewegen die Zwerge nun die schweren Leiber." - Der Tagesspiegel

Sandra Luzina, 22.06.18

„Das eindrucksvolle Stück geht der Kinderfeindlichkeit der Welt tänzerisch auf den Grund und ist zugleich ein Weckruf." - tanznetz

Volkmar Draeger, 24.06.18

„Denn was man sieht ist alles von großer Sanftheit, Leichtigkeit und Fürsorglichkeit: Wie die TänzerInnen die Kinder tragen und heben, sich über die Schulter und auf den Bauch legen, an Fuß- und Handgelenken gepackt im Kreis fliegen lassen, mit ihnen über den Boden rollen, ihre Arme und Beine wie die von Marionetten bewegen. Wie vertrauensvoll die Kinder sich ihnen überlassen, ist erstaunlich und unheimlich zugleich." - taz

Katrin Bettina Müller, 22.06.18

„Charmatz‘ 75-minütiger Abend ist eine der beeindruckendsten politischen Arbeiten, die das Tanztheater hervorgebracht hat. Komplex, intensiv, dabei völlig unbelehrend und jede billige Rührung vermeidend, entfaltet enfant stumme Fragen über unser Verhältnis zum kindlichen Wesen und die Erscheinungen des Bösen.“ - Süddeutsche Zeitung

Till Briegleb, 27.08.11

„Charmatz lässt einen anfangs die Ohnmacht der Kleinen spüren. Am Ende blickt man auf die Welt mit den Augen der Kinder. Toll!“ - Der Tagesspiegel

Sandra Luzina, 07.10.12

„Verblüffend ist es anzusehen, wie Charmatz rein physisch, aus der Dynamik der Bewegung, aus der Mechanik der Körper heraus, erprobte Prinzipien des zeitgenössischen Tanzes neu auslotet, deren Grenzen verschiebt und damit künstlerisch Fragen zu aktuellen Themen eines sozialen Miteinanders aufwirft.“ - DIE WELT

ik, 25.08.11

„Ästhetisch gibt sich das Werk aus einem Guss, ohne Schnörkel, doch auch ohne agitatorischen Eifer. Es seziert mit künstlerischen Mitteln unser Verhältnis zu Kindern als unserer Zukunft, kritisiert und weist einen Weg. Wie engagiert sich die kindlichen Akteure einbringen, zeigt ihren Spaß am Spiel und die Ernsthaftigkeit ihres Anliegens.“ - Neues Deutschland

Volkmar Draeger, 08.10.12

Medien

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