VOLKSBÜHNE
Berlin
Anne Teresa De Keersmaeker, Rosas & Ictus Ensemble
Vortex Temporum
20.–22.04.18
Großes Haus

Tanz, Musik
Gastspiel

Anne Teresa De Keersmaeker gehört zu den einflussreichsten Erneuerinnen der europäischen Tanzszene. Die Belgierin gilt als eine Meisterin der abstrakten Form. Sie gehört zu den wenigen Choreograf*innen, die immer wieder die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponist*innen und Musiker*innen oder die Auseinandersetzung mit Neuer Musik suchen.

Für ihre Arbeit Vortex Temporum (2013) versammelt sie zwei Ausnahme-Ensembles: die von ihr gegründete Tanz-Kompanie Rosas und das auf Neue Musik spezialisierte Ictus Ensemble. Vortex Temporum (zu dt. Zeitwirbel, Zeitstrudel), ein Schlüsselwerk spektraler Musik des 1998 verstorbenen französischen Komponisten Gérard Grisey, steht im Zentrum dieser Arbeit. Sieben Tänzer*innen und sechs Musiker*innen agieren gleichberechtigt miteinander und nebeneinander. Gemeinsam zeigen sie, wie Zeit sich verdichtet und ausdehnt, sich zusammenzieht und wieder entfaltet.

Kann man eine Choreografie in Form einer Ausstellung aufführen? Diese Frage war der Ausgangspunkt von Work/Travail/Arbeid, dessen Deutschland-Premiere die Volksbühne eine Woche später zeigt. Um sie zu beantworten, greift Anne Teresa De Keersmaeker ihr Bühnenstück Vortex Temporum wieder auf und macht die Bühne zum Ausstellungsraum.

Kombi-Ticket: Beim Kauf eines Tickets für Vortex Temporum können Sie eine Karte für Work/Travail/Arbeid zum reduzierten Preis dazukaufen.
Reduzierter Preis Work/Travail/Arbeid für den 26./27.04.: 10€ / 6€
Reduzierter Preis Work/Travail/Arbeid für den 28./29.04.: 12,50€ / 7,50€
Das Kombi-Ticket ist nur an der Theaterkasse erhältlich.

Besetzung

Choreografie: Anne Teresa De Keersmaeker
Tänzer*innen: Boštjan Antončič, Carlos Garbin, Marie Goudot, Cynthia Loemij, Julien Monty, Michaël Pomero, Igor Shyshko

Musik: Vortex temporum, Gérard Grisey (1996)
Musikalische Leitung: Georges-Elie Octors
Musiker*innen: Ictus: Jean-Luc Plouvier (Klavier), Chryssi Dimitriou (Flöte), Dirk Descheemaeker (Klarinette), Igor Semenoff (Violine), Jeroen Robbrecht (Viola), Geert De Bièvre (Cello)

Produktion: Rosas. Koproduktion: De Munt / La Monnaie (Brüssel), Ruhrtriennale, Les Théâtres de la Ville de Luxembourg, Théâtre de la Ville (Paris), Sadler’s Wells (London), Opéra de Lille, ImpulsTanz (Wien), Holland Festival (Amsterdam), Concertgebouw Brugge (Brügge).

Pressestimmen

„Die Tänzer schwärmen aus, ballen sich zusammen, zerstreuen sich wieder im raumen. Auch wenn jeder auf seiner Umlaufbahn kurvt und seine individuellen Spiralmuster formt, folgen sie doch alle der gleichen choreografischen DNA. Der Tanz entwickelt einen hypnotischen Sog." - Der Tagesspiegel

Sandra Luzina, 23.04.18

„Wie sich Kontraktionen und Expansionen im Klang und in den Körpern verzahnen, wie die Körper um sich wirbelnd in die Luft schießen und sich gleichzeitig wie auf einer Umlaufbahn der Töne befinden zu scheinen – das ist alles pure Verdichtung der Gegenwart." - Berliner Zeitung

Michaela Schlagenwerth, 23.04.18

„Zu welch nahtlosem Einssein sicht zeitgenössische Musik und zeitgenössischer Tanz verschwistern können, hat hier Anne Teresa De Keersmaeker erneut gezeigt und ein bereits 2013 uraufgeführtes Meisterwerk geschaffen. - Neues Deutschland

Volkmar Draeger, 23.04.18

„Bis das Licht allmählich ausbleicht und einzig die Hand des Dirigenten im Dämmer gestikuliert und wirkt wie ein kosmischer Fingerzeig – so unwiderstehlich verwirbelt Keersmaekers Vortex Temporum die Sinne.“ - Süddeutsche Zeitung

Dorion Weickmann, 08.10.13

„Viel weiter kann man wohl nicht mehr gehen in der tänzerischen Erforschung der Musik.“ - taz

Regine Müller, 07.10.13

„That Ms. de Keersmaeker could even contemplate choreographing to this music, and then go on to make it legible and thrilling, is a triumph." The New York Times

Roslyn Sulcas, 07.10.13

„Ihre Virtuosität liegt in dem Anschein von Leichtigkeit: im Moment zu sein. Nicht im jenseitigen Traum. Diese brillanten fünf Viertelstunden möchte man ehren durch Stille statt mit plumpem Applaus.“ - DIE WELT

Melanie Suchy, 10.10.13

Medien

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Foto: Anne Van Aerschot

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