VOLKSBÜHNE
Berlin

Bild: Sabrina Richmann

Nazis & Goldmund:
Die Zukunft des Widerstands 2 – Solidarity Solos
18.04.

Diskurs
In deutscher Sprache

Zu Gast sind Enis Maci & Andreas Spechtl. Sie sprechen über künstlerischen und politischen Widerstand, über neue Texte, neue Platten, neue Pläne, über Autofiktives über Gefundenes, Erzähltes oder falsch Erzähltes.

Enis Maci (*1993 in Gelsenkirchen) hat literarisches Schreiben und Kultursoziologie in Leipzig und London studiert. Sie ist Autorin der Theaterstücke Lebendfallen, Mitwisser und Autos sowie des Essaybands Eiscafé Europa.

Andreas Spechtl (*1984 in Oberpullendorf, Österreich) lebt in Berlin. Er ist Sänger, Songwriter und Gitarrist der Gruppe Ja, Panik mit der er seit 2007 fünf Alben veröffentlicht hat. 2016 erschien zudem die im Kollektiv geschriebene Autobiographie der Gruppe Ja, Panik Futur II (Verbrecher Verlag). Seit 2015 ist Spechtl auch als Solomusiker aktiv. Im Frühling 2019 erscheint sein neues Album Strategies bei Bureau B.

Im Sommer 2018 veranstaltete das Autor*innenkollektiv Nazis & Goldmund im Ballhaus Ost eine Konferenz zur Erosion des Demokratischen. Unter dem Titel Ängst is now a Weltanschauung wurde gemeinsam mit Kolleg*innen aus Literatur und anderen künstlerischen Disziplinen ein Reflexionsraum geschaffen. Es ging um ein klares Plädoyer gegen die Normalisierung nationalistischer, illiberaler, neonazistischer Tendenzen, aber auch um positive Visionen für die Gesellschaft und die Zukunft des gesamten Planeten.

Diese inhaltliche Auseinandersetzung setzt Nazis & Goldmund nun fort. Unter dem Titel Solidarity Solos lädt das Kollektiv ab sofort zu regelmäßigen Versammlungen in den Grünen Salon: Menschen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus bringen ihr Solo mit und zum besten. Es sind Performances, Texte, Gedanken, Berichte, die alles andere als für sich alleinstehen, sondern auf eins aus sind: eine solidarische Gesellschaft, eine Bühne der Vielen, nicht: des Volks. Denn während zeitgleich mit der Normalisierung menschenfeindlicher Positionen und der Selbstinszenierung Rechtsextremer als Demokrat*innen die Forderung danach laut wird, Rechte nicht länger vom Diskurs auszuschließen, hält es Nazis & Goldmund für sinnvoller, mit allen anderen zu sprechen. Nicht nur über rechte Erzählungen und deren Analyse. Sondern über die Vielfalt an Geschichten, die das 21. Jahrhundert bringt und abfordert, über neue Realitäten, die wir mitgestalten wollen. Die wir mitgestalten. Der Grüne Salon wird zum Goldenen Salon. Denn sind wir nicht schöner und vielfältiger als alles, was die neue, alte, ewiggestrige Rechte je zu bieten haben wird?

In Kooperation mit brut Wien und Die Vielen.

NAZIS & GOLDMUND ist ein Autor*innenkollektiv, das ursprünglich als Blog auf nazisundgoldmund.net gegründet wurde. Nazis & Goldmund versteht sich als vielköpfiges poetologisches Monstrum, das die Entwicklungen und Aktionen der Europäischen Rechten und ihrer internationalen Allianzen kritisch beobachtet, deren Erzähl- und Interventionsstrategien untersucht und attackiert. Wöchentlich erscheint unter nazisundgoldmund.net ein Beitrag.

Seit der Gründung entstanden in verschiedenen Konstellationen Konferenzen, performative Interventionen, Lesungen und Diskursveranstaltungen, wie u.a. für das Performing Arts Festival Berlin, das Literaturhaus Wien, das Poetry Festival Berlin und für das Berliner Ensemble. Nach der Konferenz ‚Ängst is now a Weltanschauung‘ 2018 im Ballhaus Ost, veranstaltet Nazis & Goldmund seit Januar 2019 im brut Wien die monatliche Diskursreihe Die Zukunft des Widerstands 1: Interspeeches.


Medien

Foto: Sabrina Richmann / Schilder: Christophe Köster und Marius Wenker

Foto: Sabrina Richmann / Schilder: Christophe Köster und Marius Wenker

Foto: Sabrina Richmann / Schilder: Christophe Köster und Marius Wenker

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Vergangene Veranstaltungen

Nazis & Goldmund: Die Zukunft des Widerstands 2. Solidarity Solos

Zu Gast im Mai sind Elisa Liepsch und Julian Warner. In unterschiedlichen Projekten haben sie über mehrere Jahre eine gemeinsame Arbeitspraxis entwickelt, in der sie versuchen, eine Kunst der Vielen zu realisieren. Im September 2018 haben sie das Buch Allianzen. Kritische Praxis an weißen Institutionen publiziert und sprechen im Rahmen der Solidarity Solos weiter über anti-rassistische Reformen im Theaterbetrieb und Möglichkeiten der solidarischen Zusammenarbeit in strukturell gewalttätigen Verhältnissen.

Elisa Liepsch arbeitet als Dramaturgin am Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt, zuvor u.a. mit Frie Leysen bei Theater der Welt 2010 und am Deutschen Nationaltheater Weimar, dort als Leiterin des e-werks.

Julian Warner arbeitet als Kulturanthropologe an der Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft. Performer und Dramaturg diverser Performances mit Oliver Zahn. Ethnograph und Dramaturg von Anta Helena Reckes Schwarzkopie Mittelreich.

Im Sommer 2018 veranstaltete das Autor*innenkollektiv Nazis & Goldmund im Ballhaus Ost eine Konferenz zur Erosion des Demokratischen. Unter dem Titel Ängst is now a Weltanschauung wurde gemeinsam mit Kolleg*innen aus Literatur und anderen künstlerischen Disziplinen ein Reflexionsraum geschaffen. Es ging um ein klares Plädoyer gegen die Normalisierung nationalistischer, illiberaler, neonazistischer Tendenzen, aber auch um positive Visionen für die Gesellschaft und die Zukunft des gesamten Planeten.

Diese inhaltliche Auseinandersetzung setzt Nazis & Goldmund nun fort. Unter dem Titel Solidarity Solos lädt das Kollektiv ab sofort zu regelmäßigen Versammlungen in den Grünen Salon: Menschen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus bringen ihr Solo mit und zum besten. Es sind Performances, Texte, Gedanken, Berichte, die alles andere als für sich alleinstehen, sondern auf eins aus sind: eine solidarische Gesellschaft, eine Bühne der Vielen, nicht: des Volks. Denn während zeitgleich mit der Normalisierung menschenfeindlicher Positionen und der Selbstinszenierung Rechtsextremer als Demokrat*innen die Forderung danach laut wird, Rechte nicht länger vom Diskurs auszuschließen, hält es Nazis & Goldmund für sinnvoller, mit allen anderen zu sprechen. Nicht nur über rechte Erzählungen und deren Analyse. Sondern über die Vielfalt an Geschichten, die das 21. Jahrhundert bringt und abfordert, über neue Realitäten, die wir mitgestalten wollen. Die wir mitgestalten. Der Grüne Salon wird zum Goldenen Salon. Denn sind wir nicht schöner und vielfältiger als alles, was die neue, alte, ewiggestrige Rechte je zu bieten haben wird?

In Kooperation mit brut Wien und Die Vielen.

NAZIS & GOLDMUND ist ein Autor*innenkollektiv, das ursprünglich als Blog auf nazisundgoldmund.net gegründet wurde. Nazis & Goldmund versteht sich als vielköpfiges poetologisches Monstrum, das die Entwicklungen und Aktionen der Europäischen Rechten und ihrer internationalen Allianzen kritisch beobachtet, deren Erzähl- und Interventionsstrategien untersucht und attackiert. Wöchentlich erscheint unter nazisundgoldmund.net ein Beitrag.

Seit der Gründung entstanden in verschiedenen Konstellationen Konferenzen, performative Interventionen, Lesungen und Diskursveranstaltungen, wie u.a. für das Performing Arts Festival Berlin, das Literaturhaus Wien, das Poetry Festival Berlin und für das Berliner Ensemble. Nach der Konferenz ‚Ängst is now a Weltanschauung‘ 2018 im Ballhaus Ost, veranstaltet Nazis & Goldmund seit Januar 2019 im brut Wien die monatliche Diskursreihe Die Zukunft des Widerstands 1: Interspeeches.

Nazis & Goldmund: Die Zukunft des Widerstands 2 – Solidarity Solos

„Angst is not a Weltanschauung“ sang der Wiener Musiker b.fleischmann bereits 2008. Knapp zehn Jahre später klingt dieser Appell in Liedform dringlicher und aussichtsloser denn je. Zum Auftakt der Reihe Solidarity Solos laden Nazis & Goldmund den Musiker zum gemeinsamen, mehrstimmigen Hydra-Manifest.

b.fleischmann lebt als freischaffender Musiker in Wien. 1999 veröffentlichte er auf den neuen Labels Morr Music und charhizma sein Debüt pop loops for breakfast. Für Welcome Tourist erhielt er 2003 den Qwartz Electronic Music Award in der Kategorie bestes Album. 2018 erschien sein neues Album Stop Making Fans. Seit 2001 arbeitet b.fleischmann auch regelmäßig an Theater- und Filmmusik. Für seine Filmmusik zu L´Animale erhielt er den Österreichischen Filmpreis 2019 und den Award for Best Original Score beim Les Arcs Filmfestival.

Im Sommer 2018 veranstaltete das Autor*innenkollektiv Nazis & Goldmund im Ballhaus Ost eine Konferenz zur Erosion des Demokratischen. Unter dem Titel Ängst is now a Weltanschauung wurde gemeinsam mit Kolleg*innen aus Literatur und anderen künstlerischen Disziplinen ein Reflexionsraum geschaffen. Es ging um ein klares Plädoyer gegen die Normalisierung nationalistischer, illiberaler, neonazistischer Tendenzen, aber auch um positive Visionen für die Gesellschaft und die Zukunft des gesamten Planeten.

Diese inhaltliche Auseinandersetzung setzt Nazis & Goldmund nun fort. Unter dem Titel Solidarity Solos lädt das Kollektiv ab sofort zu regelmäßigen Versammlungen in den Grünen Salon: Menschen aus Kunst, Wissenschaft und Aktivismus bringen ihr Solo mit und zum besten. Es sind Performances, Texte, Gedanken, Berichte, die alles andere als für sich alleinstehen, sondern auf eins aus sind: eine solidarische Gesellschaft, eine Bühne der Vielen, nicht: des Volks. Denn während zeitgleich mit der Normalisierung menschenfeindlicher Positionen und der Selbstinszenierung Rechtsextremer als Demokrat*innen die Forderung danach laut wird, Rechte nicht länger vom Diskurs auszuschließen, hält es Nazis & Goldmund für sinnvoller, mit allen anderen zu sprechen. Nicht nur über rechte Erzählungen und deren Analyse. Sondern über die Vielfalt an Geschichten, die das 21. Jahrhundert bringt und abfordert, über neue Realitäten, die wir mitgestalten wollen. Die wir mitgestalten. Der Grüne Salon wird zum Goldenen Salon. Denn sind wir nicht schöner und vielfältiger als alles, was die neue, alte, ewiggestrige Rechte je zu bieten haben wird?

In Kooperation mit brut Wien und Die Vielen.

NAZIS & GOLDMUND ist ein Autor*innenkollektiv, das ursprünglich als Blog auf nazisundgoldmund.net gegründet wurde. Nazis & Goldmund versteht sich als vielköpfiges poetologisches Monstrum, das die Entwicklungen und Aktionen der Europäischen Rechten und ihrer internationalen Allianzen kritisch beobachtet, deren Erzähl- und Interventionsstrategien untersucht und attackiert. Wöchentlich erscheint unter nazisundgoldmund.net ein Beitrag.

Seit der Gründung entstanden in verschiedenen Konstellationen Konferenzen, performative Interventionen, Lesungen und Diskursveranstaltungen, wie u.a. für das Performing Arts Festival Berlin, das Literaturhaus Wien, das Poetry Festival Berlin und für das Berliner Ensemble. Nach der Konferenz ‚Ängst is now a Weltanschauung‘ 2018 im Ballhaus Ost, veranstaltet Nazis & Goldmund seit Januar 2019 im brut Wien die monatliche Diskursreihe Die Zukunft des Widerstands 1: Interspeeches.

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