VOLKSBÜHNE
Berlin

Foto: Karam Alhamad

Real Talk: Accommodating the Devil.
The Syrian Civil Society’s Struggle for Survival
09.04.

Diskurs
In englischer Sprache

Ausgleich mit Teufeln. Der Überlebenskampf der syrischen Zivilgesellschaft

19:00 Begrüßung: Marion Detjen
Einführung: Kristin Helberg

19:15 Panel-Diskussion mit Christin Lüttich (Moderation), Karam Alhamad, Kristin Helberg, Zeidoun Alzoubi und Ameenah Sawwan​
Danach Reaktionen und Diskussion mit dem Publikum

Die Revolution in Syrien hat nicht nur versucht, das Assad-Regime loszuwerden. Sie hat auch vielfältige zivilgesellschaftliche Strukturen hervorgebracht: Schulen, Gesundheitszentren, Infrastruktur, journalistische Projekte, mit denen die Bevölkerung ihre eigene Versorgung in die Hand genommen hat. Auch im Krieg und in der Belagerung haben diese Strukturen überlebt. Doch jetzt stehen sie vor dem Aus. Seit der Westen sich zurückzieht, drohen den Graswurzel-Organisationen die letzten Mittel abhanden zu kommen. Und die Menschen, die sich noch fürs Gemeinwohl engagiert hatten, werden zwischen dem Terror des Regimes und dem Terror der islamistischen Gruppen zerrieben.

Was müssen wir, was muss der Westen in dieser Situation jetzt tun? Die sterbende Zivilgesellschaft dort kann einer lebendigen Zivilgesellschaft hier nicht gleichgültig sein. Wie sieht es in den verschiedenen Regionen Syriens jetzt konkret aus? Ist ein Arrangement mit Assad überhaupt denkbar? Oder lässt sich Russland bewegen, Assad zu zwingen, wenigstens ein Minimum an Schutz für die Menschen zu gewährleisten? Eingerahmt wird der Abend von Fotos und Plakaten der Revolution.


Real Talk ist eine neue Reihe im Grünen Salon, die den politischen Diskurs von jungen, widerständigen, demokratisch-freiheitlich gesinnten Diasporas des Mittleren Ostens in Berlin sichtbar und diskutierbar macht. Es geht um die transnationalen Wirklichkeiten und Kämpfe zwischen dem „hier“ und dem „dort“, dem “damals” und dem “jetzt”, die der Nationalismus auszuradieren sucht und die sich in den Diasporas zeigen. Die Serie gibt syrischen, afghanischen, irakischen und anderen Intellektuellen und Künstler*innen eine Plattform, um politische Themen gemeinsam mit Expert*innen in unterschiedlichen diskursiven und/oder künstlerischen Formaten zu diskutieren.

Die Serie ist eine Kooperation zwischen dem Bard College Berlin, der Volksbühne Berlin und der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Vorträge, Kurzfilme, Paneldiskussionen und Performances werden die Abende prägen. Der Überlebenskampf der Zivilgesellschaften im Nahen Osten, die Rückgewinnung politischer Handlungsfähigkeit, die in den Gefängnissen Verschwundenen, die politische Dimension des (Post-)Traumatischen, die Erfahrung von Staatenlosigkeit, das Schicksal der Frauen in der Revolution – diese und andere, Diaspora und Welt verbindende Themen werden zur Diskussion stehen.

09.04.19, 19:00
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