VOLKSBÜHNE
Berlin
Susanne Kennedy
Selbstmord-Schwestern

nach dem Roman von Jeffrey Eugenides
Schauspiel
Deutsch und Englisch

Die Selbstmord-Schwestern ist der erste Roman von Jeffrey Eugenides. In dem Werk – das auch durch die gleichnamige Verfilmung von Sophia Coppola bekannt wurde – erzählt der Autor vom Vorstadt-Leben einer durchschnittlichen Mittelstands-Familie. In der psychedelischen Inszenierung von Susanne Kennedy folgen die Zuschauer dem Jahr der Selbstmorde in der Struktur des Tibetanischen Totenbuchs, flankiert von Texten des Drogen-Philosophen Timothy Leary. Hier gilt es nicht, selbst lenken zu wollen, sondern sich lenken zu lassen.
Wohin auch immer.

Besetzung

Regie: Susanne Kennedy
Bühne: Lena Newton
Kostüme: Teresa Vergho
Licht: Stephan Mariani
Video: Rodrik Biersteker
Sound: Richard Janssen
Dramaturgie: Johanna Höhmann

Pressestimmen

„Dabei ist es vor allem der Tod, der die Regisseurin zu faszinieren scheint: Als eines der letzten Tabus, aber auch in seiner geheimnisvollen Kraft des Übergangs. So kreuzte sie (…) Motive aus Jeffrey Eugenides' Roman ‚Die Selbstmordschwestern‘ mit Texten aus dem tibetischen Totenbuch und Zitaten des amerikanischen Gurus halluzinogener Drogen Timothy Leary. Dabei inszenierte sie im Ambiente eines auf die Bühne gebauten Totenschreins eine Art fröhlich-bunten Totenkult mit Darstellern, die in ihrer puppenhaften Verkleidung völlig entmenschlicht schienen.“ - Bayern 2

Sven Ricklefs, 05.12.17

„Wie schon in früheren Regiearbeiten zielt Kennedy auf das ausgebeutete Innere der Zuschauer. Erneut durchschlägt sie mit ihrem streng komponierten Ritual-Theater den selbst gezüchteten Panzer, der uns umgibt (…) Dieses packende Theater-Tutorial topografischer Anatomie kennt am Ende den entscheidenden Hinweis: 'Enjoy every second.' Wo auch immer. Furios.“ - Frankfurter Rundschau

K. Erik Franzen, 01.04.17

„Lena Newtons Bühne ist ein spektakulärer Tempel, eine poppige Mischung aus Flügelaltar, Tropenhaus und Schaubude. In den seitlichen Vitrinen gedeihen Orchideen neben Cola-Flaschen und Donuts auf Stängeln. Alles blinkt und leuchtet, es ist ein bonbonfröhliches, zauberwürfelbuntes Totenspielkasino. (...) Susanne Kennedy begreift Theater als Ritual und schafft dafür Bühnenräume, die an Installationen erinnern. Ihre Arbeiten sind radikale Form-Experimente, die mit Überbelichtungen und Video-Irritationen, Gesichtsmasken und Voice-Over-Technik Sehgewohnheiten infrage stellen und Sprache extrem räumlich-körperlich fassen.“ - Süddeutsche Zeitung

Christine Dössel, 31.03.17

„Sensation und Hauptdarsteller des Abends ist das Bühnenbild. Eine quietschbunte Kaufhaus-Puppenstube hat Lena Newton in die Kammerspiele gestellt, eine Mischung aus Spielautomat, buddhistischem Tempelschrein und kitschgrellem Barbieparadies voller Bildschirme und blinkender Lichter“. - Münchner Merkur

Alexander Altmann, 01.04.17

„So kitschig wie ein Heiligenbildchen, so durchgeknallt wie ein LSD-Trip und so wahrhaftig wie ein Kleinmädchentraum. Akzeptieren und genießen lautet die Maßgabe für diesen Abend, in den man sich hineinbegeben sollte wie in ein Karussell: Nicht selbst lenken, sondern sich kutschieren lassen. Wohin auch immer.“ - nachtkritik

Shirin Sojitrawalla, 30.03.17

Medien

Foto: Judith Buss

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