de / en
Festival Musik und Politik:
Daniel Kahn & The Painted Bird
29.03.

Konzert

Tickets im Vorverkauf: 18 €
Tickets an der Abendkasse: 22 €

Daniel Kahn, Sänger, Gitarrist und Akkordeonist, manchmal komisch, manchmal wie ein Albtraum, mitunter todtraurig, dann wieder wild, kämpferisch und zum Tanz auffordernd. Die »explosive Mischung aus Klezmer, radikalen jiddischen Songs, politischem Kabarett und Punk Folk« (Die Zeit) sucht auch weiter ihresgleichen. Stücke wie »Freedom Is A Verb« und »99« erzählen über den konkreten Moment ebenso wie über den ewig andauernden Kampf zwischen sozialer Klasse und Befreiung. Daniel Kahn & The Painted Bird sorgen für eine faszinierende Stimmung von Intensität und jiddischer Party.

Besetzung
Daniel Kahn: voc, acc, g, p
Michael Tuttle: kb
Hampus Melin: drum
Yeva Lapsker: Projektion

Aktuelle CD: The Butcher's Share

www.paintedbird.de


Vergangene Veranstaltungen

Festival Musik und Politik: Konstantin Wecker, Wenzel & Band, Strom & Wasser

Tickets im Vorverkauf: 34 / 27 / 19 €
Tickets an der Abendkasse: 40 / 34 / 23 €

Konstantin Wecker mit Jo Barnikel
2009 schrieb Konstantin Wecker zum zehnjährigen Bestehen des Festivals Musik und Politik: »Es ist Zeit, dass wir für unsere Vorstellungen einer besseren Welt aktiver, lauter und selbstbewusster werden (und singen!).« Nach den Vorfällen in Chemnitz stellte Wecker 16 seiner antifaschistischen Lieder, die er seit 1978 geschrieben hat, auf einer CD zusammen, Lieder, die den Menschen Mut machen sollen. Mut, um aufzustehen, sich einzumischen, Mut, zu widerstehen.

Besetzung:
Konstantin Wecker, voc, p
Jo Barnikel, p

Aktuelle CD: Sage Nein! Antifaschistische Lieder 1978 bis heute

www.wecker.de

Wenzel & Band
Wenzel ist ein vielseitiger Autor, Komponist, Musiker, Sänger, Schauspieler und Regisseur.
Letzten Sommer beteiligte er sich beim Rudolstadt-Festival an einem Arbeiterlied-Projekt und sang mit Künstlern aus fünf Ländern »Die Erde ist da für Dich und mich«. Jetzt hat er eine neue CD produziert, auf der er leisere Töne anschlägt, surreale Mixturen einer Welt, die am Abhang balanciert.

Besetzung:
Wenzel, voc, g, acc, p
Hannes Scheffler, g, b
Thommy Krawallo, g, b
Stefan Dohanetz, dr
Manuel Abreu, t

Aktuelle CD: Wo liegt das Ende dieser Welt

www.wenzel-im-netz.de

Strom & Wasser spielen Ska-Punk-Polka-Randfiguren-Walzer-Rock und sind bekannt für ihre spektakulären politischen Aktionen. Gegenwärtig läuft die Aktion »Eine Million gegen Rechts!«: 100 Konzerte in 100 Städten zur Unterstützung von soziokulturellen Zentren und selbstverwalteten Jugendhäusern in Sachsen, Thüringen und Brandenburg.

Besetzung:
Heinz Ratz, voc, b
Burkhard Ruppaner, dr
Ingo Hassenstein, g
Arne Assmann, sax, acc, fl

Aktuelle CD: Herzwäsche

Festival Musik und Politik: Liederrevue

Tickets im Vorverkauf: 22 / 18 / 15 €
Tickets an der Abendkasse: 26 / 22 / 18 €

Mit: Bastian Bandt, Danny Dziuk, Dirk Zöllner, Bernadette La Hengst, Thomas Putensen & Beatensemble

Bastian Bandt ist ein Meister der Gratwanderung: Heimweh ohne Nostalgie, Sehnsucht ohne Kitsch, Ehrlichkeit ohne Selbstentblößung. Verrucht und verwegen, lebensklug, uneitel und ehrlich nehmen seine Lieder den Zuhörer bei der Hand und versprechen Abenteuer, Aufbruch und Heimkommen. Für sein fünftes Album erhielt er den Preis der deutschen Schallplattenkritik.

Bastian Bandt – voc, git

Aktuelle CD: Alle Monde

www.bastian-bandt.de

Danny Dziuk
Seine Lieder begeistern viele tausend Hörer, von denen die meisten gar nicht wissen, dass er sie geschrieben hat. Als musikalischer Leiter von Axel Prahls Inselorchester tourt er kreuz und quer durch die Republik. »Immer ist seine Sprache poetisch und konkret zugleich, und seine Musik ist nicht nur meisterhaft gedacht, sondern auch sinnlicher Genuss.« (Wiglaf Droste, junge Welt)

Besetzung:
Danny Dziuk, voc, key, g
Karl Neukauf voc, key, g, perc

Aktuelle CD: Wer auch immer, was auch immer, wo auch immer

www.dziuks-kueche.de

Dirk Zöllner startete seine Karriere als freiberuflicher Musiker 1985 mit Chicoree. Mit dem Keyboarder André Gensicke gründete er Ende 1987 Die Zöllner. Zöllner und Gensicke verbinden mehr als 30 Jahre gemeinsamen Schaffens. Sie schöpfen aus einem großen Fundus an Songs, Geschichten und Erlebtem, stehen mit Leidenschaft, Musikalität und Freude auf der Bühne und zaubern ein Lächeln in die Gesichter der Zuhörer.

Besetzung:
Dirk Zöllner, voc, g
André Gensicke, voc, key

Aktuelle CD: Die Zöllner live im Duo Infernale

www.dirk-zoellner.de

Bernadette La Hengst ist Musikerin und Theatermacherin mit einem Hang zu sozial-politischen Themen und utopischen Ideen. Ihre Konzerte sind alles andere als selbstverliebter Diskurs-Pop mit Betroffenheitsfaktor. Keyboardsounds und Samples aus der Konserve. Ihre Beats sind fett, ihr Charme entwaffnend, ihre Stimme ist wunderbar kraftvoll und leidenschaftlich. Klar im Vordergrund stehen ihre Texte, die auch gerne mal mit wütenden Gitarren oder derb rockenden Soli betont werden. Bernadette sagte in einem Interview: »Die Welt ist so groß und der alltägliche Scheiß, mit dem man sich umgibt, so klein, dass man ab und zu mal auslüften sollte.« Beste Gelegenheit dazu bietet sich bei ihren Konzerten.

Besetzung:
Bernadette La Hengst, voc, g

Aktuelle CD: Save the world with this melody

www.lahengst.com

Thomas Putensen konzertiert mit seinem Beatensemble bereits seit zwölf Jahren sehr erfolgreich. Häufig agiert, singt und dirigiert er vom Piano aus und lässt sich gern auf spontane Spiele ein. Dabei wird im Publikums-Chor gesungen, oder es werden Stehgreiftextkompositionen zum Besten gegeben. Lieder von Manfred Krug werden immer wieder gern spontan geschmettert. Putensen lässt es durch seine Improvisationen zu gesteuerten leicht chaotischen Momenten auf der Bühne kommen. In der Regel wird das Ganze äußerst behutsam von seinem Beatensemble eingefangen und auf die Konzertebene zurück-musiziert. Dann erklingen seine brandneuen Lieder wie »Kuba«, »Im Arsch«, »Erinnerung« oder etwas ältere wie: »Erde«, »Wunderwalzer«, »Rue Saint Denis«.

Besetzung:
Thomas Putensen, voc, p
Frank Fritsch, sax
Ferry Grott, tp, flh
Gunnar Stigge, tb
Jan Erichson, dr
Oli Heinze, g
Michael Bahlk, b

Aktuelle CD: Wunderwalzer

Festival Musik und Politik: Trotz alledem und alledem. Kulturerbe Arbeiterlied

29.03., 18:00 Ausstellungseröffnung und Gespräch »Arbeiterlied reloaded«

Mit: Peter Deeg (Arbeiterlied-Archiv Akademie der Künste Berlin)
Joachim Hetscher (Initiator des Antrags zum immateriellen Kulturerbe)
Maren Köster (Kuratorin der Ausstellung)
Ingar Solty (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
Hans-Eckardt Wenzel
Moderation: Lutz Kirchenwitz

Weitere Termine: 30.03. / 31.03. ab 15:30

Arbeiterlieder zu singen, gehört in Deutschland seit 2014 offiziell zum immateriellen Kulturerbe. Wieso das? Ist das nicht ein Griff in die sozialistische Mottenkiste? Sicher sind diese Lieder etwas Historisches, doch die Zeit ihrer Verklärung ist es mittlerweile auch. Arbeiter-Marseillaise und Agitprop, Männergesangsvereine und revolutionäre Schellackplatten, Freiheitsgöttinnen und Eisler-Lieder, alles zusammen ergibt ein buntes Bild voller Widersprüche. Musik und Bilder erschließen eine Geschichtsperspektive von unten, denn Arbeiterlieder waren die Protestsongs des 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Ihr Ursprung steht in Zusammenhang mit der industriellen Revolution. Millionen von Menschen haben diese Lieder gesungen. Die Ausstellung begibt sich auf Spurensuche nach einer Liedkultur, die 1933 durch die Nazis verboten und zerstört wurde. Nach 1945 geriet sie im Sog des Kalten Krieges zum Zerrbild, nach 1990 verschwand sie ganz im Abseits. Und heute? Vorwärts und vergessen? Oder: Vorwärts – und nicht vergessen?

Die Ausstellung von Maren Köster und Thomas Neumann wurde zuerst beim Rudolstadt-Festival 2018 gezeigt.

Diese Website setzt Cookies ein. Mehr darüber erfahren Sie in unseren Hinweisen zum Datenschutz. > Mehrx