VOLKSBÜHNE
Berlin
Reformbühne Heim & Welt:
Mit Daniela Böhle, Manfred Maurenbrecher
27.01.

Literatur
In deutscher Sprache

Zum Abschluss ihrer Geburtstagsfeierlichkeiten zum 23-jährigen Bestehen und des Premierenmonats im Roten Salon hat die Reformbühne sich diesmal zwei alte Mitstreiter eingeladen: Daniela Böhle war jahrelang Mitglied und hat mit ihrem Fortgang den verlassenen Kollegen so sehr das Herz gebrochen, dass sie seither keine neue Frau dauerhaft an ihrer Seite ertragen konnten. Die Königin der langen Kurzgeschichten ist ihrer alten Männerrunde aber als korrespondierendes Mitglied immer verbunden geblieben und hat ihre Erfahrungen mit diesen Kindsköpfen in das Erfolgskinderbuch „Mein bisher bestes Jahr“ fließen lassen.

Manfred Maurenbrecher gehörte 1995 zu den Gründungsmitgliedern der Reformbühne Heim & Welt. Der Songwriter-Monolith und zigfache Gewinner von praktisch jedem Preis, den man als Songwriter so gewinnen kann (durch ein tragisches Missverständnis ist der Literaturnobelpreis unlängst versehentlich an seinen Kollegen Bob Dylan gegangen), hat der Reformbühne aber sein E-Piano hinterlassen, auf dem sie zu seinem Gedächtnis seither immer wieder spielen – heute wird es wieder für seinen alten Meister höchstselbst aufgebaut.


Seit Januar 1995 tritt die Reformbühne Heim & Welt unter ihrem immerwährenden Motto „Am besten was Neues“ jeden, aber auch wirklich jeden verdammten Sonntag an, um Geschichten und Lieder, Agitation und Propaganda, Jux und Dollerei sowie Höcksken und Stöcksken mit dem Publikum zu teilen.

Hier führt Ahne allwöchentlich Zwiegespräche mit Gott, hier lernt der Psychiater Jakob Hein den wirklichen Wahnsinn kennen und sammelt Stoff für seine neuen Romane und Drehbücher, hier begann Falko Hennigs Karriere als schreibender und Blues singender Rikscha-Fahrer und Romancier, hier versucht Jürgen Witte immer und immer wieder, die Grundzüge der globalen Ökonomie an seine unverständigen Kollegen zu vermitteln, hier erhält Reptilienforscher Heiko Werning die Gelegenheit, mal wirklich seltsame Geschöpfe zu beobachten, und hier beweist Schriftsteller Roman Israel, dass Sachsen in Berlin sehr wohl die Herzen der Massen zufliegen können.

Jeden Sonntag neue Texte, jeden Sonntag neue Gäste, jeden Sonntag Literatur, Satire, Poetry Slam und Musik. Jeden Sonntag zwei Stunden Heim und Welt im Roten Salon.

Kommt alle, dann ist woanders mehr Platz!

27.01.19, 20:00
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