VOLKSBÜHNE
Berlin

Foto: Reinhard Werner/Burgtheater

Die Welt im Rücken
von Thomas Melle

Schauspiel
Gastspiel Burgtheater Wien
3h, eine Pause
In deutscher Sprache

Thomas Melle ist manisch-depressiv, die genaue Diagnose: Bipolare Störung der Klasse I, die schwere Variante. Und er ist Autor dieses Romans, beschreibt drei manische Phasen von ungewöhnlich langer Dauer und ihre Folgen. Er sucht und findet eine Sprache für Mitteilungen aus dieser psychischen Hölle, in der jede Kontinuität und Sicherheit des Lebens zerfetzt, zersplittert, zerschreddert wird. Eine glühende Chronik auf höchster Temperatur. Er lässt keine Peinlichkeiten aus, be­nennt die Scham, die der Manie folgt: Was habe ich getan? War das wirklich ich? Wie erzählt man von sich als einem Idioten? Melle schreibt über Melle, wie ein Schauspieler, der sich selbst spielt. Drama in einer Person, die es in mindestens dreifacher Ausgabe gibt: den Maniker („der Rowdy“), den Depressiven („die Leiche“), den zwischenzeitlich Geheilten, sich selbst fremd und misstrauend.

Thomas Melle, 1975 in Bonn geboren, studierte Vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie in Tübingen, Austin (Texas) und Berlin. Er ist mehrfach ausge­zeichneter Autor von Theaterstücken, Erzählungen und Romanen. Sein Debütroman Sickster (2011) wurde ebenso für den Deutschen Buchpreis nominiert, wie die nach­folgenden 3000 Euro und Die Welt im Rücken, die beide auf der Shortlist standen. Thomas Melle lebt in Berlin.

Besetzung
Mit: Joachim Meyerhoff

Regie: Jan Bosse
Textfassung: Jan Bosse, Gabriella Bußacker, Joachim Meyerhoff
Bühne: Stéphane Laimé
Kostüme: Kathrin Plath
Musik: Arno Kraehahn
Licht: Peter Bandl
Dramaturgie: Gabriella Bußacker

12.02.19, 19:30
> Restkarten Abendkasse (nach Verfügbarkeit)

13.02.19, 19:30
> Restkarten Abendkasse (nach Verfügbarkeit)

15.03.19, 19:30
> Restkarten Abendkasse (nach Verfügbarkeit)

16.03.19, 18:00
> Restkarten Abendkasse (nach Verfügbarkeit)

Pressestimmen

„Ein Triumph für Joachim Meyerhoff, der auf der Bühne nahezu Übermenschliches leistet." - Frankfurter Allgemeine Zeitung

Martin Lhotzky, 13.03.17

„Jan Bosse inszenierte (...) ein fiebriges, bildstarkes Roadmovie über eine bipolare Störung. Joachim Meyerhoff ist phänomenal. (...) Das Publikum raste: Standing Ovations für Meyerhoffs Virtuosen-Stück." - Die Presse

Barbara Petsch, 13.03.17

„Jubelorkan für ein exemplarisches Theatersolo: Joachim Meyerhoff gibt in der Bühnenadaption von Thomas Melles Roman einen bipolar Erkrankten." - Der Standard

Ronald Pohl, 13.03.17

Medien

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Foto: Reinhard Werner/Burgtheater

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