VOLKSBÜHNE
Berlin

Foto: Julian Röder

Coming Society
von Susanne Kennedy und Markus Selg

Performance, Bildende Kunst
ca. 1h 30min
In englischer Sprache

Nach Women in Trouble und Die Selbstmord-Schwestern stellt Susanne Kennedy an der Volksbühne ihre neueste Arbeit als Uraufführung vor, Coming Society, eine installative Performance, gemeinsam konzipiert und realisiert mit dem Bildenden Künstler Markus Selg.

In Coming Society wird der Versuch unternommen, die Zukunft in Form einer Gemeinschaft zu denken. Man begibt sich als Zuschauer auf eine Zeitreise, die in eine Zone führt, in der man sich frei bewegen kann. In dieser Landschaft gibt es eine Gruppe von Frauen und Männern – Heiler*innen, Gastgeber*­innen, Stalker*innen und Schaman*innen. Sie begleiten das Publikum bei diesem rite de passage und führen sie in eine Sphäre, in der sich Natur, Technologie und Spiritualität verbinden. Das Publikum wird zum Akteur, es wird Teil eines Evolutionsspiels, das die kommende Gesellschaft vorbereitet.

- So you are an optimist?
- Life is only going to get richer. I’m looking forward to it.
- The old world is dying, and the new world struggles to be born.

Gibt es eine innere Evolution des Menschen? Gibt es einen Ausblick auf Selbstentwicklung, auf eine Überschreitung des Subjekts? Nietzsche hat uns mit seiner Idee vom Übermenschen, vom Menschen als etwas, das überwunden werden soll, eine unbequeme Frage hinterlassen: Was habt ihr getan, ihn zu überwinden?

Coming Society wird in Zusammenarbeit mit Suzan Boogaerdt und Bianca van der Schoot konzipiert und realisiert.
Eine Koproduktion mit dem Theater Rotterdam

Besetzung

Mit: Suzan Boogaerdt, Ixchel Mendoza Hernandez, Jone San Martin, Dieter Rita Scholl, Kate Strong, Bianca van der Schoot, Ingmar Thilo, Frank Willens, Thomas Wodianka

Regie, Text und Konzept: Susanne Kennedy
Bühne und Konzept: Markus Selg
Künstlerische Mitarbeit: Bianca van der Schoot, Suzan Boogaerdt
Sounddesign, Stimm-Montage und Musik: Richard Janssen
Kostüme: Andra Dumitrascu
Licht: Rainer Casper
Video: Rodrik Biersteker
Dramaturgie: Alan Twitchell
Künstlerische Produktionsleitung: Sabrina Schmidt

12.03.19, 19:00
> Tickets

12.03.19, 21:30
> Tickets

13.03.19, 19:00
> Tickets

13.03.19, 21:30
> Tickets

Pressestimmen

„So sieht die unmittelbare Zukunft aus. Eine Zukunft, die man in kaum einem anderen Theater sieht, weil da noch immer das zwanzigste Jahrhundert spielt.“ - republik.ch

Tobi Müller, 09.02.19

„Die artifizielle Landschaft von Markus Selg sieht wie ein real gewordenes Computerspiel aus und taugt tatsächlich dazu, Raum und Zeit vergessen zu lassen. Am Ende der Performance ist einem derart schwindlig, dass man sich am liebsten fünf Minuten in die andere Richtung drehen möchte, um klar zu kommen. Selg hat ein tolles Gespür dafür, wie man Erwachsene herumwuseln und staunen lässt wie Kinder.“ - Süddeutsche Zeitung

Anna Fastabend, 23.01.19

„Was also ist das hier? Eine Utopie? Eine Dystopie? Dass sich diese Frage nicht beantworten lässt, ist der spannendste Aspekt des Abends… Besuchen wir vielleicht gerade unsere eigene Zukunft, eine Welt ohne Leidenschaften, aber auch ohne Leid?“ - Berliner Morgenpost

Georg Kasch, 19.01.19

„Eine optische Reizüberflutung, gemischt aus alter Kulturwelt und Science-Fiction. Dazu dreht sich die Bühne langsam und konstant – das erzeugt einen leichten Schwindel und verstärkt das Gefühl einer Reise durch Raum und Zeit.“ - taz

Barbara Behrendt, 19.01.19

„Das Publikum fließt hin und her, stolpert vorwärts und wieder zurück, muss sich entscheiden: lasse ich mir von einem Schamanen im weißen Gewand Weisheiten ins Ohr flüstern oder sehe ich dabei zu, wie im Inkubator zuckend ein neuer Mensch geboren wird? Oder setze ich mich einfach auf eins der Kissen auf dem Boden? Am besten funktioniert Susanne Kennedys Universum, wenn man sich einfach fallen lässt und nicht ständig über den Gehalt einer Szene nachdenkt, sondern sich der "Total-Erfahrung", wie sie sich die Regisseurin wünscht, einfach hingibt.“ - RBB Inforadio

Nadine Kreuzahler, 18.01.19

„Und so betritt man zusammen mit allen anderen jene Zone, die einem sonst durch die berühmte vierte Wand versperrt bleibt: Die Bühne. Und die entpuppt sich als farbexplodierende Erlebniswelt, die psychodelisch lodernd ausgemalt ist, in der Kreise gegeneinander fahren, in der sich runde und eckige Räume auftun oder: Höhlen, Pyramiden und gebärmutterähnliche Rundungen zu Spielorten werden, während sich Wirbelsäulen zu Mustern zusammenlegen. Wände mutieren da mit den auf sie projizierten, sich drehenden geometrischen Formen zu unendlichen Tunneln.“ - Bayerischer Rundfunk

Sven Ricklefs, 20.01.19

Medien

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