VOLKSBÜHNE
Berlin
DAZWISCHEN: Ein Gespräch über die Ausweitung des Theaters in Raum und Zeit
08.05
Sternfoyer

Diskurs

Podiumsdiskussion, freier Eintritt, Voranmeldung erforderlich an besucherservice@volksbuehne-berlin.de

Mit Doris Kolesch, Susanne Kennedy und Ekkehard Knörer

Konzipiert und moderiert von Jörn Schafaff

Die erste Spielzeit der neuen Volksbühne ist voll im Gange, nach und nach kommen immer mehr Inszenierungen, Veranstaltungen und Formate hinzu, ein Repertoire beginnt sich abzuzeichnen. Die Programmgestaltung steht im Kontext einer vielerorts geführten Auseinandersetzung über die Vorstellungen, Bedingungen und Möglichkeiten dessen, was Theater heute ist und sein kann. Nun lädt die Volksbühne zu einem Podiumsgespräch über ihre programmatischen Fluchtlinien ein: Welche Idee von Theater zeichnet sich ab? Welche Bedeutung hat die Verbindung zu anderen künstlerischen Disziplinen? In welcher Form setzt sich das Angebot der Volksbühne mit aktuellen gesellschaftlichen Themen auseinander? Und wie steht alles dies im Verhältnis zu aktuellen Praktiken und Diskursen, die derzeit in Deutschland und international zu beobachten sind?

Das Gespräch bringt Perspektiven der Theaterwissenschaft, der Theaterkritik und der Theaterpraxis zusammen: Die Haus-Regisseurin der Volksbühne Susanne Kennedy, die Theaterwissenschaftlerin Doris Kolesch und und den Kritiker Ekkehard Knörer (Merkur, Cargo). Moderiert wird das Gespräch von dem Kunstwissenschaftler Jörn Schafaff. Der Titel der Veranstaltung, DAZWISCHEN, deutet auf den Bereich, in dem die genannten Fragen in der Volksbühne und andernorts verhandelt werden: in den Zwischenräumen, die sich zwischen Theater und anderen künstlerischen Disziplinen, zwischen Schauspiel und Performance auftun. Zwischen Theatralität als ästhetischer und Theatralität als anthropologischer Kategorie, zwischen menschlichen und nichtmenschlichen Akteuren, zwischen Körpern und Stimmen. Zwischen den virtuellen Erlebnisräumen digitaler Medien und dem Präsenzraum der Theateraufführung, zwischen Lokalität und Globalität, zwischen Gemeinschaft und gesellschaftlicher Fragmentierung. Zwischen dem Anspruch auf Zeitgenossenschaft und der Bewahrung eines kulturellen Erbes. Diese Zwischenräume werden im Gespräch gemeinsam mit dem Podium und dem Publikum diskutiert.

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08.05.18, 20:30
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> Eintritt frei

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