VOLKSBÜHNE
Berlin
Boris Charmatz
Musée de la danse
A Dancer's Day
14.–17.09.17
Tempelhof Hangar 5

Tanz, Performance
6,5h, offener Einlass
Deutsch und Englisch

Line-up: 15:30h Einlass, 16:00h Warm-up geleitet von 24 Tänzern, 17:00h Publikumsworkshop mit Boris Charmatz, 18:00h Picknick mit (untitled) (2000) von Tino Sehgal mit Frank Willens, 18:50h Common Sleep, 19:30h Performance 10000 Gesten, 20:40h Dancefloor, 21:50h étrangler le temps mit Boris Charmatz & Emmanuelle Huynh

Line-up 17.09.:13:30h Einlass, 14:15h Warm-up geleitet von 24 Tänzern, 15:00h Publikumsworkshop mit Boris Charmatz, 16:00h Picknick mit (untitled) (2000) von Tino Sehgal mit Frank Willens, 16:50h Common Sleep, 17:30h Performance 10000 Gesten, 18:40h Dancefloor, 19:50h étrangler le temps mit Boris Charmatz & Emmanuelle Huynh

Die Ausweitung des Tanzbegriffes, das Überspielen von Grenzen, das Zelebrieren von Gemeinschaft – dies sind die großen Themen des französischen Tänzers und Choreografen Boris Charmatz. Nach Fous de danse – Ganz Berlin tanzt auf Tempelhof lädt er zu einer neuen Form der organisierten Versammlung. In A Dancer’s Day – Ein Tag im Leben eines Tänzers schneidet Charmatz in den Tag eines Tänzers und legt seine Strukturen und Routinen offen: Aufwärmen, Probe, Performance, Ruhen, Raumerobern, Tanzfläche. Die Besucher folgen den Tänzern innerhalb des weitläufigen Flughafenhangars und können selbst Sequenzen aus der neuen Choreografie 10000 Gesten mit Boris Charmatz proben. Zusammen nimmt man eine Mahlzeit ein, bevor sich eine Gruppe langsam aus der Gemeinschaft herauszuschälen beginnt, um ein neues Bewegungsritual einzuleiten. A Dancer’s Day taucht über sechs Stunden tief in die Architektur eines Tanzstücks ein, dessen lang erwartete Uraufführung den Höhepunkt bildet: 10000 Gesten. Die faszinierende Idee, ein Stück, in dem keine einzige Bewegung wiederholt wird. Ein explosives, vergängliches Alphabet des Tanzes. Das, kaum aufgeführt, sofort wieder verschwindet. 10000 Gesten, ein Stück für 24 Tänzer, feiert die Einzigartigkeit jeder einzelnen Körperbewegung als ein nicht wiederholbares Erlebnis.

Picknick und bequeme Kleidung nicht vergessen!

Produktion A Dancer’s Day: Volksbühne Berlin, Musée de la danse / Centre chorégraphique national de Rennes et de Bretagne – Leitung Boris Charmatz. Produktion 10000 Gesten: Musée de la danse. Koproduktion: Volksbühne Berlin, Manchester International Festival (MIF), Théâtre National de Bretagne-Rennes, Festival d’Automne à Paris, Chaillot – Théâtre national de la Danse (Paris), Wiener Festwochen, Sadler’s Wells London, Taipei Performing Arts Center

Besetzung

Mit: Djino Alolo Sabin, Régis Badel, Nadia Beugré, Alina Bilokon, Kerem Gelebek, Rémy Héritier, Samuel Lefeuvre, Jolie Ngemi, Solène Wachter

Choreographie: Boris Charmatz
Choreographie Assistent: Magali Caillet Gajan
Licht Designer: Yves Godin
Stimmtraining: Dalila Khatir
Technische Leitung: Georg Bugiel
Inspizienz: Florian Staub
Ton: Perig Menez
Ton Technik: Mathieu Morel, Pierre Routin
Künstlerische Leitung: Philip Decker, Paul Viebeg
Produktionsdirektion: Sandra Neuveut , Martina Hochmuth, Amélie-Anne Chapelain

Pressestimmen

„Wie Charmatz seine Truppe guerillamäßig die Tanzfläche stürmen und wieder auseinanderstieben lässt, ist sensationell. Atemberaubend sind Tempo und Präzision. Im choreografischen Wimmelbild flackern die (Hand-)Haltungen nur so vorüber, vom Kopfkratzen bis zur Segnungsgebärde. Erschöpfend, aber grandios.“ - Berliner Morgenpost

Elena Philipp, 16.09.17

„Zum »Sanctus«, ein Paar hatte sich im Kuss vereint, stehen die Tänzer verteilt im ganzen Hangar und lauschen dem Sieg Mozarts über das Menschengequirl. Akzeptiert man, dass der Tanz sein eigenständiges Todesszenario entwirft, unabhängig von der Musik, ist »10 000 Gesten« vorzüglich getanzt und von eindringlich emotionaler Raumarchitektur.“ - Neues Deutschland

Volkmar Draeger, 16.09.17

„Boris Charmatz ist einer der interessantesten und erfolgreichsten Choreografen seiner Generation, der sowohl strukturanalytische als auch emotionale Arbeiten inszenieren kann und diese Fähigkeiten mit einem Gespür für aktuelle Moden verbindet. Dass er routiniert mit Raum umgeht, ihn entgrenzen und einhegen, Bewegung dynamisch bündeln, vereinzeln, ausschwärmen lassen und streuen kann, das zeigt auch 10.000 Gesten wieder. Besonders im Zusammenspiel mit dem cineastischen Licht von Yves Godin, der zunächst nur den Schein der durch die großen Glasfenster dringenden Außenbeleuchtung nutzt.“ - ZEIT Online

Astrid Kaminski, 15.09.17

10 000 Gesten ist ein Spiel einerseits mit der Oberfläche und gleichzeitig mit der Gewalt, die sich aus der puren physischen Präsenz ergibt. Es ist gut gemacht, und es setzt die architektonische Wucht des Hangars und die kleinen, sich dem mit aller Energie entgegenwerfenden Menschkörper vor allem gegen Ende atemberaubend in Szene.“ - Berliner Zeitung

Michaela Schlagenwerth, 15.09.17

„Wie er das Chaos entfesselt, wie es ihm gelingt, die Konfusion, die heutigen Ängste einzufangen, ist grandios." - Der Tagesspiegel

Sandra Luzina, 15.09.17

Medien

Foto: Tristram Kenton

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