VOLKSBÜHNE
Berlin
Grüner Salon Eröffnung
11.11.
>> gruener.salon

Der Abend markiert die Eröffnung des Grünen Salon unter der künstlerischen Leitung von Calla Henkel und Max Pitegoff. Eröffnet wird mit einem Soundtrack der sowohl den Ton für den Raum als auch die folgenden Stücke und Konzerte setzt. Der Raum wird für die Premiere des ersten Stückes hergerichtet. Durch die Verdoppelung und Kostümierung der Bar wird der Grüne Salon selbst zur Hauptfigur. Hier werden Konzerte, Performances und Theaterstücke von Künstlern, Autoren und Musikern entwickelt und in Serie präsentiert.


Grüner Salon

Der Grüne Salon ist ein Ort des ständigen Wandelns, der für die Spielzeit 2017 / 18 von dem Künstlerduo Calla Henkel und Max Pitegoff programmiert wird. Die Spielzeit wird maßgeblich durch Theaterstücke von Henkel und Pitegoff strukturiert, die den Aufstieg und Zerfall einer Stadt skizzieren. Begleitend finden regelmäßig sogenannte Grüne Abende statt, die aus der Zusammenarbeit mit Künstlern innerhalb und außerhalb der Volksbühne erwachsen und so ein spontaneres Arbeiten und einen direkten Bezug auf drängende Fragen erlauben. Aktuelle Informationen zum laufenden Programm sind auf gruener.salon verfügbar

Die Türen öffnen jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn.

Der Grüne Salon nimmt nur für seine Veranstaltungen Eintritt und bleibt anschließend für Gäste mit und ohne Ticket geöffnet.

Vergangene Veranstaltungen

Glamor and Danger in Warwarwar: The Salon

Das Gray Voice Ensemble präsentiert sein neues Sommerprogramm Glamor and Danger in Warwarwarwar: The Salon. Das Berliner Ensemble singt die Lieder von Albert McCloud und ist ein 2013 gegründetes Community Experiment unter der Leitung von Elisabeth Wood.

Der Klang der Familie

Im letzten Theaterstück aus der Reihe von Calla Henkel und Max Pitegoff für den Grünen Salon packt eine Familienband ihre Instrumente für einen Gig aus. Es ist der erste Weihnachtstag in einem chinesischen Restaurant in Berlin. Die Hetero-Ehe ist illegal. Der Klimawandel ist kein Kind mehr. Das Wirklichkeitsspektakel ist ausgelaugt. Der Geruch von syrischem Weizen und eingefrorenen Vermögen weht über den Rosa-Luxemburg-Platz wie billige Sonnencreme. Die Krypto-Pest liegt hinter uns, also haben wir unsere Bauernkleider zurecht gelegt. Es ist Zeit, dass wir uns wieder dem widmen, was unsere Zivilisation ausmacht. “Heute bin ich deine Mutter, morgen werde ich dein Bruder sein, aber dieses verdammte Lied spielen wir bis wir tot sind.”

2061 INMORAL LIDOS

Nach der Lancierung der 5. Generation von Dark Pools in El Segundo entsteht in der Kluft der verbliebenen Population ein schwerer Verfall.

Eine Performance und Buchvorstellung mit Live-Musik, performativen Lesungen, einem riesigen Banner, Maske, Parfüm und einem Bootsmann.

Seit drei Jahren beschäftigen sich Benedicte Clementsen, Frans Jacobi und Discoteca Flaming Star mit Dark Pools – eine Form des geheimen, anonymen algorithmischen Aktienhandels, das zunehmend die Weltwirtschaft beeinflusst. Die in 2061 INMORAL LIDOS gesammelten Geschichten mit einer Mischung aus Fiktion und “wild research” brechen die undurchsichtigen Oberflächen von Dark Pools und erforschen die perversen Fantasien, die darunter liegen.

Mit: Benedicte Clementsen, Frans Jacobi und Discoteca Flaming Star (CGB, Sara Pereira, WM), und Special Guests Dagmar Gabler & Robert Ochshorn.

One Night Only

Performative sketches on the reflective subconsciousness of two friends who wake up in front of a live audience.

Two flies in the house of life.

Featuring:
The Incestuous Sisters aka the Cunnilinguist Queens,
the son of a mother who plays saxophone,
and a Souffleuse

12 String Ragas: Jochen Arbeit mit Schneider TM und Claas Grosszeit Verweile Doch: Eine Lesung von Theresa Patzschke

Jochen Arbeit, der im Frühjahr im Grünen Salon im Stück Health & Safety mitgewirkt hat, ist ein Berliner Musiker, der lange mit den Einstürzenden Neubauten, AUTOMAT und Die Haut gespielt hat. In diesem Improvisationsset verbinden er und Schneider TM ihre 12 String Gitarren Loops mit der Perkussion von Claas Grosszeit.

Der Abend beginnt mit einer Lesung von Theresa Patzschke, Autorin und Musikerin aus Berlin. "Spanne deine Flügel auf Für den Tod / Lasse die Sterne auf dich regnen Bis sie dich entzünden!" Verweile Doch.

Grüner Abend: Steven Warwick & Carlos María Romero: HQ: (I feel so Mezzaniney)

Eine Performance für drei Tänzer und einen Musiker. In dieser kollaborativen Arbeit von Steven Warwick and Carlos María Romero werden Körper und Klang zu einer zeitlichen Skulptur. In Bezug auf gegenwärtige Gefühle der Isolierung wird die Handlungsfähigkeit in einer Ära des beängstigenden Populismus thematisiert.

Today Is Tomorrow

Empathie ist ein gestürztes Imperium. RIP. Niemand konnte mehr mit ihren nächtlichen Spaziergängen umgehen, bombardiert von den Goldfinken der Nachbarschaft, die einen anschreien mit ihren Geschichten über Pestizide und verrückte, aus hauchdünnen Eiern geschlüpfte Kinder... Ich verstehe die Hochhausspringer und die Schlafmittel-Schlucker. Es war zu viel, dem Familienhund zuzuhören, als er anfing, über seinen Herzschmerz wegen seiner abgehackten Hoden zu klagen, über seine Sehnsucht nach einer eigenen Familie, seine Unzufriedenheit mit seinem Gewicht ... als hätten wir nicht schon genug Emotionsarbeit... Oh ja, ich verstehe Jeanne d'Arcs letzte Worte an den Richter: Zündet eure Feuer an!

Today Is Tomorrow folgt einem TV-Nachrichtensender und seinen Moderatorinnen in dem Versuch, mit den umstrittenen Wahrheiten dieses lauten und absurden Planeten umzugehen.

KEIN NACHEINLASS!

Besetzung

Mit: Lily McMenamy, Mia von Matt, Sir Henry, Ann Göbel, Preston Chaunsumlit

Choreografie: Tarren Johnson
Musik: Katrin Vellrath, Sir Henry
Bühne, Kostüm: Nadja Sofie Eller, Calla Henkel, Max Pitegoff

Grüner Abend: Sir Henry Begone Dull Care

Trübsal Ade!
Sir Henry feiert den Frühling

Sir Henry, langjähriges Mitglied des Volksbühnen-Ensembles, ist vor allem für seine musikalische Leitung bekannt. In der aktuellen Spielzeit ist er musikalischer Anker des Grünen Salons. An diesem besonderen Abend, inspiriert von Norman McLaren und Evelyn Lambarts zukunfstsweisenden gleichnamigen Kurzfilms von 1949, führen seine Erkundungen der automatischen Musik und des Programmierens in das Reich der interaktiven Installation.

Die Bewegungen der Menschen im Raum aktivieren verschiedene virtuelle Instrumente; ihre Gesten werden zu Melodien, die sich harmonisch mit einer zentralen midigesteuerten Playliste vereinen. Die begleitenden Bildsequenzen, die um den Frühling und eleusinische Themen kreisen, werden ebenfalls von Besuchern getriggert und manipuliert.

Für den performativen Höhepunkt des Abends werden sich Theresa Patzschke und Sir Henry zu einem reizenden Duett für Flöte und Mapping-Videoprojektion zusammenfinden.

8 / 6 €

CONCORDE: Saturn Returns

Einsteigen zum Abflug. Eine Art Entdeckungsreise. An Bord eine komische Mischung von Leuten. Ein bisschen wie bei einer Hochzeit: ein paar alte Leute, ein paar neue Leute, ein paar Künstler, die ich lieber meide. »Tschuldigung … Tschuldigung … Sie sehen nun gar nicht nach Prominenz aus. Bitte begeben Sie sich zum Ausgang. Oh, hallo, sind Sie ein Stinktier? Ach, Sie sind DJ, nicht wahr? O Mein Goya, Henry VIII. ist so ein Schlemmer, wie er diesen Champagner wegsäuft und seine Worte verschluckt gleich dem seine Kinder verschlingenden Saturn. Oh, er hat Elizabeth I. und Sir Walter von Vapealot im Schlepptau. Man kann nicht allen vorwerfen, dass sie die Passsagierbrücke herunterspringen, diese Scheidung ist ein FIASKO. Oh, kuckma, da sind ein paar Pop Stars. Ich sitze hier hinten mit den einfachen Leuten, in meiner Nähe sind sogar ein paar Punks. Die riechen nach dem Tod. Henry! Hau ihnen die Rübe ab! Der da ist ein echter Hirnsprenger. Es wird alles sehr irre hier in der Irrenkammer. Apropos Aufruhr, wenn dieser Scheißflieger in den nächsten Minuten nicht abhebt, werde ich 'nen Downer einwerfen müssen. Spielen die jetzt echt »Candle in the Wind«? Bisschen gruselig so kurz vor dem Start, hä?

CONCORDE: Saturn kehrt zurück ist eine Neuauflage von CONCORDE, das im Oktober 2017 im Kunstnernes Hus in Oslo uraufgeführt wurde. Das Stück schildert, wie der ikonische Überschalljet mit einem Haufen Prominenter und Kunststars an Bord am Atmosphärenrand entlangreist.

Bild: Enver Hadzijaj

Besetzung

Mit: Steven Warwick, Joseph Geagan, Max Pitegoff, Calla Henkel, Georgia Gardner Gray, Tara Khan, Michele Di Menna, Britta Thie

Text: Georgia Gardner Gray, Steven Warwick
Regie: Georgia Gardner Gray

Grüner Abend: Karl Holmqvist mit Eric D. Clark. #PLZ, RESCHYKLI$CCH

Words can come back. They can play in your head. Gradually changing their meaning as they do so. So. So. So. A young art student once told me, “I thought I was heterosexual, but then Eric D. Clark came to our school and now I don’t know.” Music is what makes people come together... #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN #ICHTANKEGRÜN…

Der in Berlin ansässige Künstler Karl Holmqvist liest #PLZ, RESCHYKLI$CCH. Davor und/oder danach gibt es ein DJ-Set von Eric D. Clark.

Foto: Richie Shazam Khan

Grüner Abend: Möbelkammer

In den Tiefen der Volksbühne, zwischen Klavieren, Bänken, Rednerpulten, Stühlen, Tischen, Teppichen und Sofas, gab und gibt es Musik. Die Töne sitzen nicht immer, aber darum geht es auch nicht. Der Spaß und die Freude am gemeinsamen Musizieren unter Kollegen, hat eine lange Geschichte. Es gab viele Abende, viele Lieder, viele Menschen, Streit, Liebe, Freude, Tränen. Musizieren verbindet. Laienhaft doch mit Herz und Seele unter dem Pulsschlag des Rades, welches sich immer noch bewegt.

Die Möbelkammer ist die Hausband der Volksbühne, benannt nach jenem Ort im Gebäude, an dem einiges aufbewahrt wird, was es schon immer gab oder doch ganz neu ist. Dies ist ihr erster öffentlicher Einzelauftritt.

Mit: Eike Grögel, Anke Marschall, Fee Aviv Marschall, Antje Schulz, Yvonne Schulz, Sir Henry, Jan Wüstenberg

Grüner Abend: Sandra Mujinga. Nocturnal Kinship

Die in Berlin ansässige Künstlerin und Musikerin Sandra Mujinga entwickelt Welten und Identitäten aus Performances, denen sie ihre eigenen Musik-, Kostüm- und Videoelemente einverleibt. In ihrer Arbeit untersucht sie die Widersprüche repräsentativer Politik und Fragen der Sichtbarkeit. Sie macht sich zugleich Gedanken zu Überwachen und Überleben, "Care" und Selbsterhaltung. Im Grünen Salon präsentiert Sandra Mujinga ein neues Stück mit drei Performerinnen, das von Live-Musik begleitet wird.

Mit: Alea Kristal Alexis, Christèle Baonga-Alunga, Cassianne Lawrence

Dauer: ca. 30 Minuten

Grüner Abend: Michael Amstad und Marte Eknæs. People Mover

Die in Berlin ansässige Künstlerin Marte Eknæs und der Filmemacher/Animationszeichner Michael Amstad präsentieren ihren Kurzfilm People Mover (2017), der in einer losen Erzählung eine imaginäre Stadt schildert in einer Auseinandersetzung mit Ideen von Flexibilität und Urbanismus. Im Fokus steht die Erbauung und Nutzung des städtischen Raums, und der Film fragt, wie wir kommerzielle, manchmal entfremdende Systeme und Umgebungen gestalten und wie sie auf uns zurückwirken. Neben People Mover sind zwei thematisch verwandte Filme zu sehen: Blight von John Smith (1994-96) und From an Island Summer von Charles Atlas/Karole Armitage (1983–84). Zwischen den Projektionen spielt der in Berlin und Portugal lebende Musiker Polido, der auch an der Tongestaltung von People Mover gearbeitet hat.

Trailer

Filmprogramm:
Blight, 1994–96
Auf SD-Video überspielter 16mm-Film, Ton, 14 Minuten
John Smith

From an Island Summer, 1983–84
Auf SD-Video überspielter 16mm-Film, Ton, 13 Minuten 4 Sekunden
Charles Atlas
Choreographie: Karole Armitage

People Mover, 2017
HD-Video, Ton, 27 Minuten 11 Sekunden
Michael Amstad und Marte Eknæs

Grüner Abend: ESPONJA

Esponja veranstaltet im Grünen Salon zwei Abende mit Schatten und Spiegelungen, Liedern und Texten ein, die sich mit den Themen Polarisierung und Konsens beschäftigen. Von und mit Alessandro Ubirajara Olbrich, Cibelle Cavalli Bastos, Cobi van Tonder, Jane D, Juliane Elting, Luís Knihs, Nico Arawá, Philip Wiegard, Sabina Maria van der Linden, Tatiana Saphir und Yusuf Etiman.

Esponja ist ein Kollektiv sowie ein im Entstehen begriffener Raum aus São Paulo, der künstlerische und politische Initiativen/Bewegungen/Bemühungen aus Brasilien und anderswo unterstützen und vereinen will, um über eine neue kollektive Dynamik in einer Zeit extremer Polarisierung und Zersplitterung der Gesellschaften nachzudenken. Esponja wurde initiiert von einer Gruppe um Yusuf Etiman, der in Berlin und in São Paulo lebt und arbeitet, wo er das Magazin und Projekt space basso (2005-2011) gründete.

Health & Safety

Alles Gute findet inzwischen im Privaten statt. Diese bewusstlosen Bauten. Eine Figur schüttet tütenweise Zucker in wummernde Zementmischer, eine andere verliebt sich aus Mitleid in den Potsdamer Platz. Gelangweilt von der Monotonie des heutigen Berlins stolpert Karl Friedrich Schinkel betrunken von Baustelle zu Bar, unfähig, einen Ziegelstein in die Hand zu nehmen. Health & Safety ist das zweite von Calla Henkel und Max Pitegoff in einer Serie für den Grünen Salon geschriebenen Stücke über den Aufstieg und Fall einer Stadt. In loser Anlehnung an Molières Menschenfeind handelt es von Architektur und gebrochenen Herzen, Zerstörung und Krankheit und der Auflösung von Theorie in Praxis. „Der nächste Krieg gegen eine neue Struktur.“

> Zum Interview mit Calla Henkel und Max Pitegoff hier.

Konzert: Lyra / Bendik Giske

In this intimate concert, saxophonist Bendik Giske and singer Lyra Pramuk will explore the raw expressive potential of their own voices as instruments, their instruments as voices. The evening will blend solo material with collaborative play, with works both acoustic and electronic, in a reverberating arc of experimental song and storytelling.


Bendik Giske photography by Florian Hetz
Lyra photography by Richie Shazam

Grüner Salon: Grüner Abend Trevor Lee Larson
Grüner Abend Neda Sanai mit Jen Rosenblit und Hengameh Yaghoobifarah: Ominous Reality Principle

Tickets sind erhältlich an der Abendkasse, Preise 8€/ ermäßigt 6€

Ominous Reality Principle beinhaltet diverse performative Szenarien, die Sound, Text und Körper vereinen um ein Nachdenken über die Politik von Abwehrmechanismen, die Psychologie von Sound und die Bedrohung durch Sprache anzuregen. Das Material besteht aus Musik von der Komponistin Neda Sanai, den aktuellen Forschungsarbeiten der Performerin Jen Rosenblit, welche die Strategien und Probleme von Zusammengehörigkeit fokussiert, und Schriftstellerin Hengameh Yaghoobifarahs Transformationen von geschriebenen Werken in die Realität, eine Genreüberschreitung von Journalismus in dystopische reale Lebenssituationen. Diese drei separaten Methoden vereinen sich im Grünen Salon und breiten sich aus als wären sie ein Raumduft-Diffuser.

Neda Sanai ist iranisch-stämmige Künstler*in, in Schweden geboren doch lebt jetzt in Berlin. Sanais Arbeit ist ein Hybrid aus Audio, Video, Performance und Skulptur. Getrieben von der Idee kollektiver Arbeit und Gemeinschaft, dekonstruieren die Arbeiten das “Ich” als einzelne Person oder die Idee des “man” als “wir”. Sanai war Opening-Act für DIPLO, A.G Cook und Zebra Katz und arbeitet mit Künstlern, wie zum Beispiel CocoRosie an ihrem Debüt Album “Grey Oceans”. Sanai war Teil des Künstlerkollektivs Basso und Gründer*in, sowie Kurator*in des Projektraums S&yM in Berlin.

Jen Rosenblit macht in New York und Berlin Performance Art, die sich mit Körpern, Architektur und Ideen beschäftigt und Gemeinschaft und unmögliche Orte stört. Rosenblit wurde von The Kitchen, New York Live Arts, Danspace Project, Issue Project Room, the Chocolate Factory und the Invisible Dog Art Center kommissioniert und war ebenfalls Teil der MoMA PS1 Greater New York 2016. Ihre Werke “Clap Hands (2016) und “Swivel Spot” (2017) brachten sie auf eine Entdeckungsreise über das Unheimliche und die Versorgung. Rosenblit kollaboriert mit Künstlern wie Young Jean Lee, Ryan McNamara, Yvonne Meier, Sasa Asentic, A.K. Burns, Anne Imhof, Miguel Gutierrez und Simone Aughterlony. Zur Zeit arbeitet sie an “Stand In”, eine neue Arbeit, die Schach als Strategietraining für die Schlacht, Abwehr, Landbebauung und Erstellung eines Hofs in den Mittelpunkt stellt.

Hengameh Yaghoobifarah ist in den Bereichen freier Journalismus, Feuilleton, Redaktion, Reden und als DJ tätig. Mit einem Hintergrund in Medien-, und Kulturwissenschaften und Skandinavistik, untersucht Yaghoobifarah Themen wie Pop Kultur, Mode, Körperpolitik, subversiven Feminismus, Internet Phänomene, Machtgefälle, der hegemoniale Blick und das Erschaffen des “Anderen” aus einer intersektionalen, queeren, feministischen Perspektive unter ständiger Wandlung genau dieser Perspektive je nach Kontext.

Abonnement Lyrique No. I

abonnement lyrique no. I
- hector berliozzz -
ist der erste Abend in einer Konzertreihe klassischer Musik im Grünen Salon inszeniert und organisiert von Michael Kleine. Die Serie beginnt mit einem klassischen Duo - Dramatischer Sopran, Vera Maria Kremers und am Klavier, Roman Lemberg. Ihr Programm konzenxtriert sich auf Werke von Hector Berlioz - ein Vertreter der übersteigerten Romantik im Frankreich des 19. Jahrhunderts.

Die Reihe abonnement lyrique läuft über die gesamte Saison 2017/2018. Musiker kommen in ganz unterschiedlichen Besetzungen zusammen. Jeder Abend widmet sich einem anderen Genre, einer anderen Epoche, einem anderen Aufführungskontext, einer anderen Funktion von Musik - Unterhaltung, Religion, Lehre, Repräsentation... Auf dem Programm stehen u. a. romantische Kammermusik des 19. Jahrhunderts, frühbarocke Madrigale begleitet von einem Organo di legno, gesungene Liturgien des Spätmittelalters. Michael Kleine gestaltet für die Konzertreihe einen Raum und ein wiederkehrendes Szenario.

Künstlergespräch: Calla Henkel & Max Pitegoff
News Crime Sports

News Crime Sports ist das erste aus einer Serie von Calla Henkel und Max Pitegoff für den Grünen Salon geschriebenen Stücke über den Aufstieg und Fall einer Stadt. Es spielt in einer undeutlichen Vergangenheit, in der Wahnsinn die Passagiere eines Kreuzfahrtschiffs wellenartig überfällt, während sie die Stunden, Wochen und Jahre zu füllen versuchen, die wie auf einen Schlag zu vergehen scheinen. Die alte Ordnung hat sich längst aufgelöst, und man verbringt die Abende mit Geplauder über Straßen, städtische Kraftwerke und Nachtclubs, derweil man halbherzig versucht, sich an die Texte einst geliebter Lieder zu erinnern.

> Zum Interview mit Calla Henkel und Max Pitegoff hier.

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