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Klaus Theweleit: Buch der Königstöchter
Im Gespräch mit Julia Encke
27.09.
Großes Haus

Diskurs

In kühnen Assoziationen entwirft Klaus Theweleit in seinem erstmals 2013 erschienenen Buch der Königstöchter eine vorhomerische Mythogeografie kolonialer Eroberungen von Ländern, Gesellschaften, Frauen und deren Verarbeitung in Kunst und Mythen bis ins Zeitalter der Popkultur hinein. Die frühesten Erzählungen dessen, was wir heute griechische Mythologie nennen, berichten von Göttermännern, die Politik machen – mit Frauen und Töchtern, die verschenkt, geraubt und vergewaltigt werden; genauer, über den Körper der Frauen, die den Kolonisatoren das Überleben und die Beute sicherten.

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