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Cannon Fodder
von Pavel Pryazhko | KatlZ, Riga/Lettland

Eine Veranstaltung des transkulturellen Festivals POSTWEST

In russischer, lettischer und englischer Sprache mit deutschen und englischen Untertiteln

Heute leben wir in einer Welt, in der wir alle jederzeit zu „Kanonenfutter“ werden können.
Tatsächlich sind es einige von uns schon geworden. Und es ist nicht so, als wäre es vorher irgendwie anders gewesen.
Eigentlich hat sich nichts wirklich geändert. Doch haben wir dies erst jetzt in seiner ganzen Tragweite – und unwiderruflich – begriffen. Wir können der Entropie, die uns heimsucht und Teil von uns ist, nicht entkommen. Sie ist ein physikalisches Gesetz. Sie ist bedingungslos. Doch können wir dieses Gesetz überwinden, können wir ein- und ausatmen, können wir das Geräusch des Windes hören, der unserem Atem folgt?
Können wir das Ausmaß der Entropie in dieser Welt reduzieren?
Vielleicht nicht. Aber wir müssen es versuchen. Hört auf, Kanonenfutter zu sein!

Credits
Regie, Bühne: Dmitriy Volkostrelov
Text: Pavel Pryazhko
Regie- und Bühnenbildassistenz: Alena Starostina
Künstlerische Produktionsleitung: Evgenia Shermeneva
Lichtdesign: Andrejs Jarovojs
Englischer Stücktext: Alexander Vartanov
Lettischer Stücktext: Arvis Viguls
Produktion: Andra Treibaha

Mit: Anta Aizupe, Jana Jacuka, Inese Pudzha

Koproduktion zwischen KatlZ und Volksbühne Berlin
In Kooperation mit Gertrudes ielas teatris und Maija Pavlova
Unterstützt von One Wolf, SNOB, Pastaiga
Mit besonderem Dank an TELE2 Latvia

Gefördert durch die

KatlZ ist eine unabhängige Produktionskompagnie in Riga. Sie kreiert Performances, die in erster Linie verschiedene Gemeinschaften, Kultur- und Sprachtraditionen zusammenbringt, um Verbindungen herzustellen und Gehör für jede*n zu verschaffen.

Dmitry Volkostrelov, 1982 in Moskau geboren, ist seit Februar 2020 künstlerischer Leiter des Center Named After Vsevolod Meyerhold (CIM). 2002 schloss er sein Studium an der Moscow State University of Culture and Arts (MGUKI) im Fachbereich Regie und Schauspiel ab. Während seines Studiums beteiligte er sich an Aufführungen des Studiotheaters der Moskauer Staatlichen Universität. Darüber hinaus absolvierte er einen Studiokurs am Russian State Institute of Performing Arts am Maly Drama Theatre – Theatre of Europe unter der Leitung von Lev Dodin. Von 2006 bis 2007 war er am Maly Drama Theater of Europe tätig. 2011 gründete Volkostrelov die freie Theatergruppe Theater-post in St. Petersburg, die über keine eigenen Spielort verfügt und hauptsächlich in Nicht-Theaterräumen auftritt. Volkostrelov wurde mehrfach mit dem St. Petersburger Jugendtheaterpreis Durchbruch in der Kategorie Bester junger Regisseur ausgezeichnet und war darüber hinaus 2011 Träger des Sonderpreises der Jury des nationalen TheaterpreisesGoldene Maske. 2019 wurde er erneut für die Goldene Maske nominiert. Er führte bei über 50 Theaterproduktionen an Moskauer und St. Petersburgern Theatern Regie. Zudem realisierte er zahlreiche Theaterprojekte als Theatermacher in Moskau und Venedig.

Medien

Regisseur Dmitriy Volkostrelov. Foto: Maxim Shesterikov

Proben im Februar 2020. Foto: Maxim Shesterikov

Proben im Februar 2020. Foto: Maxim Shesterikov

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