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Tímea Junghaus

Tímea Junghaus ist Kunsthistorikerin und Kuratorin für zeitgenössische Kunst. Im September 2017 übernahm sie die Leitung des Europäischen Roma-Instituts für Kunst und Kultu. Sie hat umfassend über die Verbindungen von moderner und zeitgenössischer Kunst mit kritischer Theorie geforscht und publiziert mit besonderem Bezug auf Fragen der kulturellen Differenz, des Kolonialismus und der Repräsentation von Minderheiten.

In Anerkennung ihrer kuratorischen Tätigkeit erhielt Junghaus 2008 den Kairos - Europäischer Kulturpreis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. Zu ihren kuratorischen Arbeiten gehören der Roma-Beitrag der Hidden Holocaust- Ausstellung in der Budapester Kunsthalle (2004), Paradise Lost - der erste Roma-Pavillon auf der 52. Biennale für zeitgenössische Kunst in Venedig (2007), das Archiv und die wissenschaftliche Konferenz über Roma-Hiphop (2010), Bürgerinitiative für das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Sinti und Roma im Rahmen der 7. Berlin Biennale (2012), das Ausstellungs- und Bildungsprogramm (Re-)Konzeptionalisierung des Roma-Widerstandes - Ausstellung und Bildung in Hellerau, Dresden (2015). Sie ist Kuratorin der Sektion Bildende Kunst für RomArchive - Digitales Archiv der Roma, gefördert von der Kulturstiftung des Bundes (2015-2018).

Junghaus war Gründungsdirektorin von Gallery8 - Roma Contemporary Art Space (www.gallery8.org) in Budapest (2013-2017).

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