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Lucia Bihler

Die Inszenierungen der Regisseurin Lucia Bihler, geboren 1988 in München, schicken unterschiedlichste Stoffe in surreale Kunstwelten und gewinnen ihnen damit eine ungesehene Aktualität ab. Mithilfe einer ästhetischen Stringenz und abstrahierten Körperlichkeit legt Bihler die Mechanismen, die hinter den Handlungen ihrer Figuren liegen, offen und bringt so die Vielschichtigkeit von Erzählungen auf die Bühne. Ab 2007 studiert Bihler Regie an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und widmet sich zudem der Choreografie. Mit der freien Kompanie gold&hiebe, die sie während des Studiums gründet, realisiert sie Projekte am bat Studiotheater und am Ballhaus Ost in Berlin. Bihlers erste Arbeit nach dem Studium ist 2015 Max Frischs Biedermeier und Brandstifter im Deutschen Theater Göttingen. Seither inszeniert sie u. a. am Schauspielhaus Wien, Oldenburgischen Staatstheater, Staatstheater Mainz, Schauspiel Leipzig, am Schauspiel Hannover, am Volkstheater München, sowie am Schauspiel Köln. Ihre Inszenierungen Die Hauptstadt und Hedda Gabler sind 2019 und 2020 zum Festival radikal jung eingeladen. Seit der Spielzeit 2019/20 ist Lucia Bihler Teil der künstlerischen Direktion der Volksbühne sowie als Hausregisseurin fest assoziiert. Mit FINAL FANTASY feiert sie im Dezember 2019 ihre erste Premiere am Haus. Zur Eröffnung der Spielzeit 2020/21 folgt die Tragödien-Überschreibung Iphigenie. TRAURIG UND GEIL IM TAURERLAND.

Foto: Meike Kenn

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