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Pınar Karabulut

Die Regisseurin Pınar Karabulut, geboren 1987 in Mönchengladbach, bringt in ihren Inszenierungen starke Frauenfiguren zur Geltung – zuletzt Shakespeares Julia und Tschechows drei Schwestern am Schauspiel Köln. Sie arbeitet dabei auf eine detailreiche wie kraftvoll radikale Weise die weibliche Perspektive aus Klassikern und zeitgenössischen Stoffen heraus und hinterfragt einen obsolet gewordenen Kanon, den sie, anstatt ihn aufzugeben, aufbricht und neu definiert. Karabulut inszeniert u. a. am Schauspiel Köln, Theater Bremen, Münchner Kammerspiele, Volkstheater Wien und am Theater Neumarkt in Zürich. Sie studiert Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Neuere deutsche Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Schon ihre erste Inszenierung Invasion! von Jonas Hassen Khemiri wird zum Festival Radikal Jung in München eingeladen; für ihre Inszenierung Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute von Dirk Laucke erhält sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. In der Spielzeit 2016/2017 kuratiert sie im Kollektiv das Britney, die Außenspielstätte am Offenbachplatz des Schauspiel Köln. Nach Maya Arad Yasurs Gott wartet an der Haltestelle (Staatsschauspiel Dresden) im Jahr 2017 wird mit Romeo und Julia (Schauspiel Köln) 2018 ihre dritte Arbeit zum Festival Radikal Jung eingeladen. Für ihre Inszenierung von Endstation Sehnsucht am Volkstheater Wien wird sie für den Nestroy 2019 nominiert. Ab 2020 gehört Karabulut zum künstlerischen Leitungsteam der Münchner Kammerspiele.

An der Volksbühne hat Pınar Karabulut bereits in der Spielzeit 2018/19 die Uraufführung Die Hand ist ein einsamer Jäger von Katja Brunner herausgebracht. Im Repertoire weiter zu sehen ist ihre im Februar 2020 herausgebrachte Inszenierung Mamma Medea von Tom Lanoye.

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