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Pınar Karabulut

Die Regisseurin Pınar Karabulut, geboren 1987 in Mönchengladbach, bringt in ihren Inszenierungen starke Frauenfiguren zur Geltung – zuletzt Shakespeares Julia und Tschechows drei Schwestern am Schauspiel Köln. Sie arbeitet dabei auf eine detailreiche wie kraftvoll radikale Weise die weibliche Perspektive aus Klassikern und zeitgenössischen Stoffen heraus und hinterfragt einen obsolet gewordenen Kanon, den sie, anstatt ihn aufzugeben, aufbricht und neu definiert.

Karabulut inszeniert u.a. am Schauspiel Köln, Münchner Volkstheater, Maxim Gorki Theater Berlin, Staatsschauspiel Dresden, Volkstheater Wien und am Theater Neumarkt in Zürich.

Bereits während ihres Studiums der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Neueren deutschen Literatur an der Ludwig-Maximilians-Universität in München assistiert Karabulut an den Münchner Kammerspielen sowie am Theater Neumarkt in Zürich. Von 2013 bis 2016 ist sie Regieassistentin am Schauspiel Köln. Schon ihre erste Inszenierung Invasion! von Jonas Hassen Khemiri wird zum Festival Radikal Jung in München und zum Kaltstart Festival in Hamburg eingeladen; für ihre Inszenierung Furcht und Ekel. Das Privatleben glücklicher Leute von Dirk Laucke erhält sie den NachSpielPreis des Heidelberger Stückemarktes. In der Spielzeit 2016/2017 kuratiert sie im Kollektiv das Britney, die Außenspielstätte am Offenbachplatz des Schauspiel Köln. Nach Maya Arad Yasurs Gott wartet an der Haltestelle (Staatsschauspiel Dresden) im Jahr 2017 wird mit Romeo und Julia (Schauspiel Köln) 2018 ihre dritte Arbeit zum Festival Radikal Jung eingeladen.

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