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Voxi Bärenklau

Voxi Bärenklau, geboren 1960 in Sulzbach am Main, studiert ab 1982 Film bei Werner Nekes und Helmut Herbst an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach am Main. 1990 beendet er sein Studium mit dem Abschlussfilm „Buchholz bleibt“ als Diplom Designer im Schwerpunkt Film. Seit 1987 arbeitet er als Kameramann in der Kino- und TV-Produktion u. a. für Regisseure wie Helge Schneider, Christoph Schlingensief und Adolf Winkelmann und seit 2002 auch als Licht- und Videodesigner für Theater- und Opernproduktionen u. a. am Burgtheater Wien. Bereits seit 1987 gehört er bis zu dessen Tod zum engsten künstlerischen Mitarbeiterstab von Christoph Schlingensief und übernimmt 1989 seine erste eigenständige Kameraarbeit für dessen erste Episode der Deutschlandtrilogie „Die letzte Stunde im Führerbunker“. Seine künstlerische Arbeit für Schlingensiefs „Parsifal“ am Festspielhaus Bayreuth bezeichnet er selbst als sein bisher wichtigstes Werk. 1999 arbeitet er als Lighting Designer mit Michael und Florian Ballhaus für Scorseses „Gangs of New York“. Seit 2016 bis heute Zusammenarbeit mit Kay Voges, u.a. bei der „Borderline Prozession“, die 2017 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wird, für die Opern „Der Freischütz“ und „Aida“ an der Staatsoper Hannover, „Das 1. Evangelium“ am Staatstheater Stuttgart und der Volksbühne Berlin sowie „Die Parallelwelt“ am Berliner Ensemble und Schauspiel Dortmund. Außerdem intensive Zusammenarbeit am Theater u. a. mit Thorleifur Örn Arnarsson, Sebastian Hartmann, Ulli Lommel, Ulrich Seidl, Jossi Wieler, Adolf Winkelmann und Martin Wuttke. Für den gemeinsam mit Richard Lehun produzierten Kurzfilm „Fetisch“ erhält er 2002 den deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Als Zeitzeuge und Kameramann arbeitet Voxi Bärenklau am Dokumentarfilm „Wunder der Wirklichkeit“ von Thomas Frickel, der im Oktober 2017 den hessischen Filmpreis gewinnt. Seit 2007 lehrt Voxi Bärenklau zudem Digitalfilm an der FH Dortmund im Fachbereich Design und ist von 2008 bis 2010 als künstlerischer Mitarbeiter und Kameramann am Aufbau des Instituts für Bewegtbildmedien am „Dortmunder U“ unter der Leitung von Adolf Winkelmann beteiligt.

Foto: Maksym

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