VOLKSBÜHNE
Berlin

Volksbühne Tempelhof

Die Volksbühne Berlin schafft unter der Leitung von Chris Dercon und Marietta Piekenbrock eine neue programmatische Achse zwischen Mitte und Tempelhofer Feld/ Neukölln. Die neuen Räume auf Tempelhof bilden dabei eine Ergänzung zu den Bühnenräumen der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz: Der Hangar 5, das Flugvorfeld sowie – als Utopie – der mobile Theaterentwurf von Francis Kéré. Regisseure und Künstler verschiedener Sparten sind eingeladen, die offene, flexible Architektur für ihre Arbeiten zu nutzen und den Dialog mit der monumentalen Größe, wechselvollen Geschichte und Gegenwart dieses in Europa einmaligen Areals zu suchen.

Der Hangar 5, erbaut nach den Entwürfen von Ernst Sagebiel, verügt über eine Fläche von ca. 4000 qm und eine Zuschauerkapazität von bis zu 2000 Plätzen.Neben der Großen Bühne in Berlin Mitte bieten der rohe, industrielle Charakter, die große unverbaute Fläche und die Hallenhöhe einen flexiblen Rahmen für experimentelle Bühnenformate wie großräumige Theater- und Tanzaufführungen, Performances und Konzerte. Deckenhohe Schiebetore ermöglichen, den Außenraum mit dem angrenzenden Betonfeld visuell und szenisch zu integrieren.

Unter der Federführung des afrikanisch-deutschen Architekten Francis Kéré wird der Hangar 5 schrittweise in einen Theaterraum umgewandelt, der Berlin Mitte und die angrenzenden Stadtviertel Kreuzberg und Neukölln längerfristig mit dem neu entstehenden Stadtteil für Geflüchtete verbinden soll. Inspiriert vom Straßentheater und der Idee der städtischen Agora definiert Kéré den verfügbaren Raum neu und schafft Möglichkeit und Atmosphäre für gemeinsame künstlerische Erfahrungen, Kommunikation und Partizipation. Auf das Wesentliche beschränkt entsteht ein Theater, das an eine Werkstatt erinnert. Es handelt sich um zwei modulare Tribünenelemente, die, mit hellem Holz verkleidet und durch Sitzkissen ergänzt, Sitzplätze für 400 Zuschauer bieten. Sie lassen sich unterschiedlich positionieren und können so variabel, auf das jeweilige Bühnengeschehen Bezug nehmen. Die Architektur vermittelt dem Publikum Theater, Tanz und Musik als körperliche, berührbare, direkte Erfahrung. Es wird selbst zum Hauptdarsteller und Teil eines kollektiven Prozesses – um mit einer neuen Dynamik in die Stadtgesellschaft hineinzuwirken.

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