VOLKSBÜHNE
Berlin

Marino Formenti

Marino Formenti zählt mit seiner außergewöhnlichen Kombination aus Emotionalität und Intellekt zu den interessantesten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit und bemüht sich, die Erfahrung von Musik immer wieder neu zu definieren. Von der Los Angeles Times als „Glenn Gould des 21. Jahrhunderts“ gefeiert, arbeitet Formenti in seinen Konzerten und improvisatorischen Projekten an alternativen Formaten, die das Publikum mit neuen Hörsituationen und Erfahrungsräumen konfrontieren. In seinen Rezitalen Kurtag’s Ghosts (2009) und Liszt Inspections (2015) entwickelt er einen fließenden Dialog zwischen den Kompositionen, der die Konventionen des Klavier-Rezitals transzendiert. In seiner Arbeit Nowhere (2010) lädt er das Publikum in ein temporäres Haus ein, in dem er spielt, schläft und isst und versucht, durch die Musik zu „verschwinden“. One to One (2014), ursprünglich für die Art Basel entwickelt und auch zur Berlin Art Week gezeigt, ist eine Arbeit, die je nur einem Zuhörer eine musikalische Begegnung von zwei bis zehn Stunden Dauer ermöglicht. In seinem aktuellsten Projekt, dem Film Schubert und Ich probt Formenti Schubert zusammen mit Laien, die er durch seine Improvisationen anleitet und inspiriert.

Formenti ist Gast bei zahlreichen internationalen Festivals, u.a. in Salzburg, Luzern, Edinburgh, Schleswig-Holstein, Ravinia und Aspen. Er spielt in Konzerthäusern in Berlin, Wien, Paris, London, Zürich, Moskau, Tokyo und Los Angeles. Er arbeitet mit den New Yorker und Münchner Philharmonikern, sowie dem Gustav Mahler Kammerensemble unter Franz Welser-Möst, Esa-Pekka Salonen und Gustavo Dudamel. Er dirigiert Konzerte an der Mailänder Scala, dem Musikverein Wien, dem Berliner Konzerthaus und dem Salle Pleyel in Paris, wie auch in Rom, Los Angeles, Johannesburg und Tokyo. Er inszeniert die Österreich-Premiere von Kurt Weills Oper Der Protagonist (2004) sowie eine Kammerversion von Prokofievs Der feurige Engel (2010). Formenti arbeitet mit einigen der bedeutendsten zeitgenössischen Komponisten wie Helmut Lachenmann, György Kurtag, Olga Neuwirth und Salvatiore Sciarrino.

2009 wurde er mit dem Belmont Preis für zeitgenössische Musik der Münchner Forbert-Schneider Stiftung ausgezeichnet.

Vergangene Produktionen

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