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Berlin

Helmut Berger

Helmut Berger, geboren in Österreich, ist einer der berühmtesten Filmschauspieler des europäischen Kinos der 1960er und 70er Jahre. Mit seiner verführerischen Schönheit formt er grausame, scheußliche und korrupte Charaktere, die sich durch ihre entwaffnende psychologische und sexuelle Zweideutigkeit auszeichnen.

Berger wächst in einer Hoteliers-Familie auf. Im Alter von 18 Jahren zieht er nach London, wo er als Kellner arbeitet und an der Hochschule für Darstellende Kunst studiert. Später besucht er die Ausländeruniversität Perugia und lebt einige Zeit in Frankreich.

Im Jahr 1964, während der Dreharbeiten zu Vaghe Stelle dell'Orsa (Sandra), trifft er den Regisseur Luchino Visconti in Volterra. Das Treffen stellt einen Wendepunkt in Bergers privatem und beruflichem Leben dar: Zwischen den beiden entspannt sich eine Beziehung, die erst mit dem Tod des mailändischen Regisseurs endet. Unter der Regie Viscontis nimmt Berger seine erste Schauspielrolle an, in der Episode Hexen verbrennt man lebendig aus dem Film Hexen von heute. Sein internationaler Durchbruch folgt mit seiner Rolle als Martin von Essenbeck in Viscontis Die Verdammten (1969). Aus dem Film stammt Bergers wohl berühmteste Szene, in der er Marlene Dietrich parodiert und über die Billy Wilder später sagt: „Es ist schade, dass Italiens bester Schauspieler in Wahrheit ein Österreicher war.“ Mit Viscontis Ludwig (1972), in dem Berger den bayerischen König Ludwig II. spielt, erreicht sein Ruhm einen absoluten Höhepunkt.

So ist er in Folge auch in internationalen Produktionen wie Die Rivalin (1973), in dem er an der Seite von Elizabeth Taylor und Henry Fonda auftritt, besetzt. Berger wird zum Weltstar: Er ist der erste Mann, der auf dem Cover der Vogue L’UOMO zu sehen ist, berühmte Fotograf*innen, wie Helmut Newton, Mary Ellen Mark oder David Bailey veröffentlichen Bildserien mit ihm. Andy Warhol macht Polaroids von ihm und vervielfältigt sie als Siebdrucke.

Der Tod seines Partners Luchino Visconti im Jahr 1976 wirft Berger in eine persönliche Krise.

Erst 1980 spielt er wieder: für Claude Chabrol die Rolle des Fantômas. Im Jahr 1990 ist er in Coppolas Der Pate III zu sehen. In der zweiten Hälfte der 1990er Jahre konzentriert er sich wieder vorrangig auf europäische Produktionen: Im Jahr 1994 ist er nochmal als Ludwig II. von Bayern in Fosco und Donatello Dubinis Ludwig 1881 und im Jahr 1996 in Christoph Schlingensiefs legendärem DIE 120 TAGE VON BOTTROP zu sehen.

Zuletzt spielt Berger den alten Yves Saint Laurent in Bertrand Bonnellos Saint Laurent, der 2014 in Cannes uraufgeführt wird.

Mit Liberté wird er, in der Hauptrolle des Stücks, zum ersten Mal auf einer Theaterbühne stehen.

www.official-helmut-berger.com

Vergangene Produktionen

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